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Herren Landesliga St.1: Berolina Mitte – SF Johannisthal, 3:2 (0:2), Berlin
Obwohl die SF Johannisthal auf dem Papier der klare Favorit war, mussten die Gäste gegen den Berolina Mitte eine überraschende 2:3-Pleite einstecken. Die Zeichen deuteten im Vorfeld auf einen Sieg der SF Johannisthal, jedoch wurden diese nicht bestätigt. Bereits das Hinspiel hatte die SF Johannisthal für sich entschieden und einen 9:0-Sieg gefeiert.
Lukas Ferl brachte die Elf von Coach Danilo Bethke in der zwölften Minute in Front. Yoshua Lüdtke traf zum 2:0 zugunsten der SF Johannisthal (27.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Bei der SF Johannisthal kam zu Beginn der zweiten Hälfte Nikolas Müller für Chehine Chaieb in die Partie. Christian Peter setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Jhon Fernando Garces Daza und Andreas Gefnider auf den Platz (52.). Für das 1:2 von Berolina zeichnete Garces Daza verantwortlich (53.). Die komfortable Halbzeitführung der SF Johannisthal hielt nicht bis zum Abpfiff, denn Malick-Kenny Diarra schoss den Ausgleich in der 59. Spielminute. Bei Berolina Mitte ging in der 82. Minute der etatmäßige Keeper Tim Wolf-Triebel raus, für ihn kam Minh Dang Ngo. Die Hoffnung auf einen Erfolg war nahezu geschwunden, aber Xavier Schmid rückte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den Sieg für Bero in greifbare Nähe. Die SF Johannisthal war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
Nach einer mageren Saison steht für Berolina der Abstieg zu Buche. Mit dem dürftigen Torverhältnis von 45:88, das die Defizite im Angriff und in der Defensive klar wiedergibt, geht für die Gastgeber eine enttäuschende Spielzeit vorüber. Der Berolina Mitte hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von sechs Siegen, zwei Unentschieden und 22 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt.
Die erfolgreiche Spielzeit von der SF Johannisthal zeigt sich am Tabellenbild: Die SF Johannisthal belegt im Endklassement einen Aufstiegsplatz und spielt im kommenden Jahr eine Liga höher. Die Offensive war diese Saison das Prunkstück der SF Johannisthal, was durch 100 geschossene Tore auch zum Ausdruck kommt. Im gesamten Saisonverlauf holte die SF Johannisthal 21 Siege und zwei Remis und musste nur sieben Niederlagen hinnehmen. Zum Ende ging der SF Johannisthal die Puste aus: Aus den letzten fünf Spielen holte die SF Johannisthal nur sechs Punkte.