Melden von Rechtsverstößen
Sachsenklasse Nord: SV Lindenau 1848 – FV Gröditz 1911, 5:2 (4:1), Leipzig
Für den FV Gröditz 1911 gab es in der Auswärtspartie gegen den SV Lindenau 1848 nichts zu holen. Grün-schwarz verlor mit 2:5. Auf dem Papier ging der SV Lindenau 1848 als Favorit ins Spiel gegen den FV Gröditz 1911 – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Im Hinspiel hatte Grün-schwarz mit 2:1 die Oberhand behalten.
Die Röderstädter erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen vor 111 Zuschauern durch Kevin Perkun bereits nach fünf Minuten in Führung. Lange währte die Freude des Teams von Lars Richter nicht, denn schon in der sechsten Minute schoss Jude Nformi Awasom den Ausgleichstreffer für den SV Lindenau 1848. Maximilian Leetz stellte die Weichen für den SV Lindenau 1848 auf Sieg, als er in Minute 22 mit dem 2:1 zur Stelle war. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Peter Pöschel schnürte einen Doppelpack (32./43.), sodass die Mannschaft von Coach Ronny Ludwig fortan mit 4:1 führte. Zur Halbzeit blickte die Heimmannschaft auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Der SV Lindenau 1848 konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SV Lindenau 1848. Tom Skodaweßely ersetzte Nformi Awasom, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der 59. Minute änderte Lars Richter das Personal und brachte Florian Kaiser und Jannes Albrecht mit einem Doppelwechsel für Max Mutz und Perkun auf den Platz. Der FV Gröditz 1911 verkürzte den Rückstand in der 82. Minute durch einen Elfmeter von Vitaliy Yuzhakov auf 2:4. Nico Oehlmann stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 5:2 für den SV Lindenau 1848 her (88.). Bei SV Lindenau 1848 ging in der 88. Minute der etatmäßige Keeper Florian Fuchs raus, für ihn kam Mario Beutner. Letztlich hat Grün-schwarz den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, den SV Lindenau 1848, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.
Kurz vor Saisonultimo bekleidet der SV Lindenau 1848 den elften Rang des Klassements. Der SV Lindenau 1848 bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwölf Siege, drei Unentschieden und 14 Pleiten. Der SV Lindenau 1848 ist seit drei Spielen unbezwungen.
Ligaweit fängt kein Team mehr Gegentreffer als der FV Gröditz 1911. Man kassierte bereits 92 Tore gegen sich. Kurz vor Saisonende stehen die Gäste mit 17 Punkten auf Platz 16. Grün-schwarz musste sich nun schon 20-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der FV Gröditz 1911 insgesamt auch nur vier Siege und fünf Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Zuletzt war bei Grün-schwarz der Wurm drin. In den letzten vier Spielen wurde nicht ein Sieg eingetütet.
Kommende Woche tritt der SV Lindenau 1848 bei SC Hartenfels Torgau an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt der FV Gröditz 1911 Heimrecht gegen die SG Motor Wilsdruff.