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TEAMBRO-Kreisoberliga: TSV Kreischa – Hartmannsdorfer SV Empor, 3:8 (1:3), Kreischa
Empor erteilte dem TSV Kreischa eine Lehrstunde: 8:3 hieß es am Ende für den Hartmannsdorfer SV Empor. Empor setzte sich standesgemäß gegen den TSV Kreischa durch. Im Hinspiel war der TSV Kreischa bei der deutlichen 0:8-Pleite unter die Räder gekommen.
Oliver Behge brachte den Hartmannsdorfer SV Empor in der zwölften Minute in Front. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Leo Büttner vor den 90 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für die Hartmannsdorfer erzielte. Elias Wenzlaff verkürzte für den TSV Kreischa später in der 28. Minute auf 1:2. Wenige Minuten später holte Martin Schekar Paul Schekar vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Valentin Kröhnert (34.). Kröhnert versenkte die Kugel zum 3:1 für Empor (35.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Den Vorsprung des Hartmannsdorfer SV Empor ließ Büttner in der 53. Minute anwachsen. Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Dominik Hennig mit den Treffern (57./59./66.) zum 7:1 für den Gast. Mit dem Tor zum 8:1 steuerte Dominik Hennig bereits seinen vierten Treffer an diesem Tag bei (69.). Mit einem Doppelwechsel holte Sven Müller-Pachel Lennard Petzold und Franz Görsch vom Feld und brachte Franz Kühn und Nico Schulze ins Spiel (69.). Mit Edwin Rehn und Stefan Wagner nahm Martin Schekar in der 75. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Florian Weichelt und Philipp Schekar. Sven Müller-Pachel wollte den TSV Kreischa zu einem Ruck bewegen und so sollten Sebastian Engel und Philipp Rost eingewechselt für Erik Milde und Wenzlaff neue Impulse setzen (77.). Eine starke Leistung zeigte Rost, der sich mit einem Doppelpack für den Gastgeber beim Trainer empfahl (82./86.). Am Ende verbuchte Empor gegen den TSV Kreischa einen Sieg.
Der TSV Kreischa muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Endphase des Fußballjahres rangierte der TSV Kreischa im unteren Mittelfeld. In der Verteidigung des TSV Kreischa stimmt es ganz und gar nicht: 84 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten des TSV Kreischa alles andere als positiv.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich der Hartmannsdorfer SV Empor in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den zweiten Tabellenplatz. Die Angriffsreihe von Empor lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 93 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Der TSV Kreischa steckt nach sechs Partien ohne Sieg im Schlamassel, während der Hartmannsdorfer SV Empor mit aktuell 50 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.
Nächster Prüfstein für den TSV Kreischa ist der SSV Neustadt/Sachsen 1. auf gegnerischer Anlage (Samstag, 15:00). Empor misst sich zur selben Zeit mit SV Rabenau.