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Westsachsenliga: SG 48 Schönfels – ESV Lok Zwickau 2, 5:4 (3:3), Lichtentanne
Die SG 48 Schönfels und ESV Lok Zwickau 2 lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 5:4 endete. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.
Für den Führungstreffer von ESV Lok Zwickau 2 zeichnete Leo Friedrich verantwortlich (12.). 55 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die SG 48 Schönfels schlägt – bejubelten in der 22. Minute den Treffer von Pascal Deißler zum 1:1. Johann Rosin brachte den Ball zum 2:1 zugunsten der Elf von Trainer Markus Polke über die Linie (31.). Finn Treske schockte die Heimmannschaft und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für ESV Lok Zwickau 2 (32./40.). In der 43. Minute verwandelte Finn Zinner dann einen Elfmeter für die SG 48 Schönfels zum 3:3. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Moritz Hennecke stellte die Weichen für die SG 48 Schönfels auf Sieg, als er in Minute 47 mit dem 4:3 zur Stelle war. Jonas Bochmann erhöhte für die SG 48 Schönfels auf 5:3 (69.). In der 61. Minute stellte die SG 48 Schönfels personell um: Per Doppelwechsel kamen Frederic Seifert und Luke Drechsler auf den Platz und ersetzten Deißler und Ricky Harka. Eigentor in der 81. Minute: Pechvogel Dennis Bahner beförderte den Ball ins eigene Tor und brachte damit ESV Lok Zwickau 2 den 4:5-Anschluss. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Mike Hasselbach siegte die SG 48 Schönfels gegen ESV Lok Zwickau 2.
Die SG 48 Schönfels befindet sich am 26. Spieltag – also kurz vor Ende der Saison – in der zweiten Tabellenhälfte. Sattelfest war die Defensive der SG 48 Schönfels in dieser Saison beileibe nicht. Und da auch der Angriff nicht in Schwung kam, steht die SG 48 Schönfels zum Ende der Spielzeit mit einem tristen Torverhältnis von 40:65 da. Die Saisonausbeute der SG 48 Schönfels ist mager: Die Bilanz setzt sich aus sieben Erfolgen, sechs Remis und 13 Pleiten zusammen.
Weder Fisch noch Fleisch: ESV Lok Zwickau 2 schließt das Fußballjahr auf Rang sieben ab. Die Mannschaft von Coach Marcel Jagals bestätigte den Gesamteindruck der Saison auch im letzten Ligaspiel. Abermals präsentierte sich die Hintermannschaft anfällig. Insgesamt kassierte der Gast 62 Gegentreffer. Was für ESV Lok Zwickau 2 bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Elf Siege und vier Remis stehen elf Pleiten gegenüber. Vom Glück verfolgt war ESV Lok Zwickau 2 in den letzten fünf Spielen nicht. In diesem Zeitraum findet sich nur ein einziger Sieg.