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Stadtoberliga: Nietlebener SV Askania 09 – Polizei SV Halle, 6:0 (1:0), Halle (Saale)
Polizei SV Halle kam gegen den Nietlebener SV Askania 09 mit 0:6 unter die Räder. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten der Askanen. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel war eine Demonstration des SV Askania gewesen, als man die Partie mit 8:0 für sich entschieden hatte.
Als manch einer nur noch auf den Pausenpfiff wartete, schlug der Moment von Leon-Justin Hauser. In der Nachspielzeit war Hauser zur Stelle und markierte den Führungstreffer für das Team von Trainer Matthias Zech (46.). Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchten lediglich die Gastgeber, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. In der Halbzeitpause veränderte der Nietlebener SV Askania 09 die Aufstellung in großem Maße, sodass Daniel Yevgeniyvic Demyantsev, Marc-Aurele Kalbitz und Niklas Hübner für Lucian Kotte, Felix Blautzik und Julian Kettnitz weiterspielten. Mit einem schnellen Hattrick (57./59./67.) zum 4:0 schockte Mahamadu Drammeh Sillah Polizei SV Halle. Paul Peter Henze machte dem Gegner mit seinem Treffer in der 77. Minute endgültig den Garaus und sorgte vor 55 Zuschauern dafür, dass die Askanen die drei Punkte einfuhren. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Hauser, der das 6:0 aus Sicht des Nietlebener SV Askania 09 perfekt machte (88.). Am Ende verbuchten die Askanen gegen Polizei SV Halle einen Sieg.
Der Nietlebener SV Askania 09 beendet die Saison mit Platz zwei knapp hinter den Aufstiegsrängen und kann selbstbewusst auf das kommende Fußballjahr schauen. Auch im letzten Spiel stellte der Angriff der Askanen noch einmal seine Qualitäten unter Beweis und hob damit die Anzahl der geschossenen Tore auf 107 an. Liga-Bestwert! Nur dreimal gab sich der Nietlebener SV Askania 09 bisher geschlagen. Mit einem tollen Saisonendspurt zeigten die Askanen, dass man sich die Platzierung klar verdient. So lautet die Bilanz der letzten fünf Spiele zwölf Punkte.
Gegen Ende der Spielzeit weiß Polizei SV Halle die Abstiegsränge hinter sich. Mit nun schon 18 Niederlagen, aber nur vier Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten der Elf von Trainer Sebastian Pfützner alles andere als positiv.