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MARX Städter Kreisoberliga: Postsportverein – USG Chemnitz, 9:4 (2:0), Chemnitz
Der Postsportverein zog der USG Chemnitz das Fell über die Ohren: 4:9 lautete das bittere Resultat aus Sicht der Elf von Coach Julian Möbius. Die Überraschung blieb aus: Gegen den Postsportverein kassierte die USG Chemnitz eine deutliche Niederlage. Im Hinspiel hatte der Postsportverein einen 7:2-Auswärtssieg bei der USG Chemnitz für sich reklamiert und sich die volle Punktzahl gesichert.
Andreas Hänel verwandelte vor 30 Zuschauern einen Elfmeter nach acht Minuten eiskalt zur 1:0-Führung für den Postsportverein. In der 21. Minute brachte Moritz Husseck den Ball im Netz der USG Chemnitz unter. Mit der Führung für den Postsportverein ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei lief Ricardo Monteiro Pesqueira anstelle von Etienne Markert für die USG Chemnitz auf. In der Pause stellte der Postsportverein personell um: Per Doppelwechsel kamen Andre Krankemann und Marcel Ahner auf den Platz und ersetzten Kevin Degenkolb und Patrick Hemmerle. Für das erste Tor der USG Chemnitz war Lukas Johannes Groß verantwortlich, der in der 47. Minute das 1:2 besorgte. Sascha Blasig schoss für den Postsportverein in der 48. Minute das dritte Tor. Ahner brachte das Team von Claudio Wolf in ruhiges Fahrwasser, indem er das 4:1 erzielte (49.). Chris Peusken war zur Stelle und markierte das 2:6 der USG Chemnitz (79.). Mit dem Treffer zum 3:6 in der 80. Minute machte Groß zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu Postsportverein war jedoch weiterhin gewaltig. Ahner (89.), Blasig (90.) und Richard Gräßler (91.) ließen im weiteren Verlauf keine Zweifel am Sieg des Heimteams aufkommen. Nach abgeklärter Leistung blickte der Postsportverein auf einen klaren Heimerfolg über die USG Chemnitz.
Nachdem der Postsportverein in diesem Jahr oben mitmischte, will man in der nächsten Saison richtig angreifen. Mit der Offensive des Postsportverein musste in dieser Saison jeder rechnen, denn nach allen 26 Spielen war der Postsportverein mit 84 Treffern vorm gegnerischen Tor sehr erfolgreich. Der Postsportverein zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte zwölf Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Mit 109 Gegentreffern stellte die USG Chemnitz die schlechteste Defensive der Liga. Die Gäste absolvierten eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Im Angriff der USG Chemnitz fehlte es in diesem Fußballjahr eindeutig an Durchschlagskraft, was an 49 geschossenen Toren in der Saisonstatistik eindeutig ablesbar ist. Mit der Note ungenügend endet eine äußerst schlechte Saison für die USG Chemnitz. Die katastrophale Bilanz: drei Siege, drei Remis und 20 Niederlagen. Mit der Leistung der letzten Spiele wird die USG Chemnitz so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Ein Punkt aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.