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MARX Städter Kreisoberliga: VfL Chemnitz – TSV Germania Chemnitz, 2:1 (1:0), Chemnitz
Die Differenz von einem Treffer brachte dem VfL Chemnitz gegen den TSV Germania Chemnitz den Dreier. Das Match endete mit 2:1. Luft nach oben hatte der VfL Chemnitz dabei jedoch schon noch. Das Hinspiel hatte der VfL Chemnitz bei der Germania mit 6:4 für sich entschieden.
Tim Bilz brachte den TSV Germania Chemnitz per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 47. und 57. Minute vollstreckte. Ein Tor auf Seiten des VfL Chemnitz machte zur Pause den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften aus. In Durchgang zwei lief Danny Schubert anstelle von Kent Erichson für die Germania auf. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von David Frischmann, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Cedric Schlitter und Ousmane Bah kamen für Mike Ludwig und Tom Mauersberger ins Spiel (63.). Mit Niklas Seltner und Markus Härtig nahm David Frischmann in der 78. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Michel Beyer und Domenik Mehlhorn. Der TSV Germania Chemnitz meldete sich mit dem Anschlusstreffer zurück. Brandon Leonhardt war es, der vor 120 Zuschauern Abschlussstärke bewies. In den 90 Minuten war der VfL Chemnitz im gegnerischen Strafraum erfolgreicher als die Germania und fuhr somit einen 2:1-Sieg ein.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für den VfL Chemnitz. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Im Angriff agierte die Heimmannschaft im Saisonverlauf mit mäßigem Erfolg. 76 erzielte Treffer sind nur eine durchschnittliche Ausbeute. Für den VfL Chemnitz lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 17 Siegen, fünf Remis und nur vier Pleiten eindrucksvoll aufzeigt. Der VfL Chemnitz zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte neun Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Nach allen 26 Spielen findet sich der TSV Germania Chemnitz in der unteren Tabellenhälfte wieder und kann sich bald auf die nächste Spielzeit in der MARX Städter Kreisoberliga vorbereiten. Im Angriff der Germanen fehlte es in diesem Fußballjahr eindeutig an Durchschlagskraft, was an 38 geschossenen Toren in der Saisonstatistik eindeutig ablesbar ist. Die Verantwortlichen der Elf von Coach Mario Nowak werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal acht Siege und fünf Remis brachte der Gast zustande. Demgegenüber stehen satte 13 Niederlagen. Mit der Leistung der letzten Spiele vor dem Saisonende wird die Germania alles andere als zufrieden sein. Ein Punkt aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.