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LOTTO-Landesliga Süd: FSV Bennstedt – SV Rot-Weiß Kemberg, 6:1 (4:1), Salzatal
Der FSV Bennstedt erteilte dem SV Rot-Weiß Kemberg eine Lehrstunde: 6:1 hieß es am Ende für die Bennstedter. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der FSV Bennstedt wurde der Favoritenrolle gerecht. Die Kemberger hatten das Hinspiel gegen die Bennstedter mit 3:1 gewonnen.
Für das erste Tor sorgte Jimi Lee Redlich. In der 15. Minute traf der Spieler des SV Rot-Weiß Kemberg ins Schwarze. Der FSV Bennstedt hatte sich schnell wieder gesammelt und erzielte in Person von Dustin Jurkiewicz den Ausgleich (18.). Robert Uhlmann stellte die Weichen für den FSV auf Sieg, als er in Minute 35 mit dem 2:1 zur Stelle war. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Sebastian Schaffrath schnürte einen Doppelpack (36./44.), sodass das Team von Trainer Daniel Dötschel fortan mit 4:1 führte. Der tonangebende Stil des Gastgebers spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Die Bennstedter bauten die Führung aus, indem Uhlmann zwei Treffer nachlegte (48./50.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Daniel Dötschel, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Digue Diawara und Jannes Helm kamen für Manuel Wedler und Tom Butzmann ins Spiel (53.). Mit Lukas Steven Winning und Yannic Muth nahm Daniel Dötschel in der 65. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Lucas Hannemann und Niels Jagdmann. Mark Schildhauer wollte die Kemberger zu einem Ruck bewegen und so sollten Michael Aurast und Kevin Pannier eingewechselt für Leo Johann Körnig und Lukas Kuhne neue Impulse setzen (83.). Der Referee pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der FSV Bennstedt bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Die Bennstedter schlossen das Fußballjahr mit einem anständigen fünften Tabellenplatz ab, was Hoffnungen auf eine verheißungsvolle nächste Saison weckt. Die Verteidigung des FSV Bennstedt stellte viele Gegner vor eine große Herausforderung. Nur 36 Gegentreffer in der ganzen Saison sprechen eine deutliche Sprache. Im gesamten Saisonverlauf holten die Bennstedter 15 Siege und sieben Remis und mussten nur acht Niederlagen hinnehmen. Zufrieden können die Bennstedter mit der Leistung in den letzten Spielen nicht sein. Will der FSV Bennstedt in der kommenden Spielzeit wieder oben mitspielen, muss man zu besserer Form zurückfinden.
Kurz vor Ende der Spielzeit nimmt der SV Rot-Weiß Kemberg eine Position im unteren Tabellenmittelfeld ein. Probleme hatte der Gast in dieser Saison vor allem im eigenen Angriffsspiel. Gerade einmal 43 geschossene Tore stehen für den SV zu Buche. Mit nun schon 17 Niederlagen, aber nur zwölf Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten der Kemberger alles andere als positiv.