SV Victoria Breddin 1929 e.V. verlangt Kyritzer alles ab
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Kreisliga West: SV Rot-Weiß Kyritz – SV Victoria Breddin 1929 e.V, 4:3 (2:2), Kyritz
Der SV Rot-Weiß Kyritz und SV Victoria Breddin 1929 e.V. lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 4:3 endete. Die Überraschung blieb aus, sodass SV Victoria Breddin 1929 e.V. eine Niederlage kassierte. Durch das 2:2 im Hinspiel war es keinem der beiden Teams gelungen, einen Sieg für sich zu verbuchen.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Baraa Mouazen die Kyritzer vor 45 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Bereits in der 15. Minute erhöhte Aron Bewersdorf den Vorsprung von SV Rot-Weiß. Nick Lange war zur Stelle und markierte das 1:2 von SV Victoria Breddin 1929 e.V. (18.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Julian Franz Neumann in der 30. Minute. Der Unparteiische beendete die erste Halbzeit, ohne dass weitere Tore fielen. Lange versenkte die Kugel zum 3:2 (53.). Der SV Rot-Weiß Kyritz zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Nour Eddin Kurdieh (70.) und Mouazen (87.) mit ihren Treffern das Spiel. In der Schlussphase nahm Ronny Krapat noch einen Doppelwechsel vor. Für Kilian Röhrig und Kurdieh kamen Rahimullah Stanikzai und Sayeed Faisal Sayeedzada auf das Feld (76.). Bei den Kyritzer ging in der 88. Minute der etatmäßige Keeper Jakob Richter raus, für ihn kam Martin Schliephake. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Juliane Schaeper gewann der Gastgeber gegen SV Victoria Breddin 1929 e.V.
Der SV Rot-Weiß Kyritz behauptet nach dem Erfolg über SV Victoria Breddin 1929 e.V. den dritten Tabellenplatz. Die Kyritzer schossen mit 70 die meisten Tore in dieser Saison und stellten damit die beste Offensive der Kreisliga West. Nur dreimal gab sich der SV Rot-Weiß Kyritz bisher geschlagen. Bis zum Saisonabschluss zeigten sich die Kyritzer sehr stark und holten in den letzten fünf Spielen zwölf Punkte.
Nach allen 20 Spielen steht SV Victoria Breddin 1929 e.V. auf dem elften Tabellenplatz. Von diesem Angriff hatten alle Mannschaften der Liga in dieser Spielzeit am wenigsten zu befürchten: Die Elf von Maik Junker schoss lediglich 29 Tore. Die Bilanz des Gasts lässt sich nur mit dem Prädikat „katastrophal“ betiteln. Zwei Siege und vier Remis stehen 14 Niederlagen am Saisonende gegenüber.