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Kreisoberliga: Meyenburger SV Wacker – SV 90 Fehrbellin, 2:1 (0:1), Meyenburg
Der Meyenburger SV Wacker überraschte noch einmal zum Saisonausklang und gewann gegen den SV 90 Fehrbellin mit 2:1. Gegen den Meyenburger SV Wacker setzte es für den SV 90 Fehrbellin eine ungeahnte Pleite. Das Hinspiel beider Teams war 3:1 für den SV 90 Fehrbellin geendet.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Bastian Grimmoni sein Team in der 37. Minute. Mit einem Wechsel – Simon Hansen kam für Jan Nowak – startete der SV 90 Fehrbellin in Durchgang zwei. Bis zur Halbzeitpause konnte keine der Mannschaften ihre Torbilanz mehr verbessern. In der 69. Minute stellte Finn-Luca Waldmeyer um und schickte in einem Doppelwechsel Martin Döbler und Thales Simm für Lennart Sternbeck und Grimmoni auf den Rasen. Für den SV 90 Fehrbellin nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. John Ungnade drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (76./89.) und sicherte dem Meyenburger SV Wacker einen Last-Minute-Sieg. Als Schiedsrichter Frank Spitzner die Partie abpfiff, reklamierte der Meyenburger SV Wacker schließlich einen 2:1-Heimsieg für sich.
Mit dem Sieg kletterte der Gastgeber auf Platz elf und erreichte damit am letzten Spieltag das erklärte Saisonziel, den Klassenerhalt. Die Offensive des Teams von Coach Christian Schulz überzeugte in dieser Saison überhaupt nicht. Mit nur 40 Treffern ist die Angriffsleistung noch verbesserungswürdig. Zum Saisonabschluss weist der Meyenburger SV Wacker lediglich sechs Siege vor, denen fünf Remis und 15 Niederlagen gegenüberstehen. Der Meyenburger SV Wacker verabschiedet sich mit einer souveränen Leistung in den letzten fünf Spielen, in denen man neun Punkte einsammelte.
Weder Fisch noch Fleisch: Der SV 90 Fehrbellin schließt das Fußballjahr auf Rang fünf ab. Die Offensive des Gasts kam in dieser Saison so manches Mal auf Betriebstemperatur. Die 58 geschossenen Treffer sind im Ligavergleich ein ausgesprochen guter Wert. Was für den SV 90 Fehrbellin bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. 14 Siege und drei Remis stehen neun Pleiten gegenüber. In den letzten Partien hatte der SV 90 Fehrbellin kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.