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Kreisoberliga: Zernitzer SV – SG Stahl Wittstock, 7:2 (3:1), Zernitz
Der Zernitzer SV erteilte der SG Stahl Wittstock eine Lehrstunde: 7:2 hieß es am Ende für den Zernitzer SV. Auf dem Papier ging der Zernitzer SV als Favorit ins Spiel gegen die SG Stahl Wittstock – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Ein Doppelpack brachte den Zernitzer SV in eine komfortable Position: Christoph Probst war gleich zweimal zur Stelle (7./22.). Tom Herde ließ den Anhang der Gastgeber unter den 60 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Tobias Dachselt seine Chance und schoss das 1:3 (46.) für die SG Stahl Wittstock. Mit der Führung für den Zernitzer SV ging es in die Halbzeitpause. Jens Brödnow schickte Oliver Goldberg aufs Feld. Christian Müller blieb in der Kabine. Für den nächsten Erfolgsmoment des Zernitzer SV sorgte Herde (48.), ehe Philip Hampel das 5:1 markierte (58.). In der 60. Minute brachte Goldberg das Netz für die SG Stahl Wittstock zum Zappeln. Für das 6:2 des Zernitzer SV sorgte Probst, der in Minute 75 zur Stelle war. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Jacob Rossa für einen Treffer sorgte (96.). Nach abgeklärter Leistung blickte der Zernitzer SV auf einen klaren Heimerfolg über die SG Stahl Wittstock.
Der Zernitzer SV beendet die Saison auf Platz neun – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Die Hintermannschaft des Teams von Alexander Jarius präsentierte sich in dieser Spielzeit anfällig. 80 Gegentreffer musste der Zernitzer SV hinnehmen. Zuletzt lief es erfreulich für den Zernitzer SV, was neun Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Mit 102 Gegentreffern stellte die SG Stahl Wittstock die schlechteste Defensive der Liga. Der Gast absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Die Offensive der SG Stahl Wittstock wurde den eigenen Erwartungen nicht gerecht. Im Saisonverlauf kam die SG Stahl Wittstock auf gerade einmal 42 Tore. Die SG Stahl Wittstock hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von vier Siegen, fünf Unentschieden und 17 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang der SG Stahl Wittstock auch nur ein Sieg in fünf Partien.