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Kreisoberliga Niederlausitz: BSV Chemie Tschernitz – 1. FC Guben II, 3:4 (0:2), Tschernitz
BSV Chemie Tschernitz und die Reserve von 1. FC Guben lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 3:4 endete. Die Überraschung blieb aus, sodass BSV Chemie Tschernitz eine Niederlage kassierte. Im Hinspiel hatte 1. FC Guben II den Gastgeber in die Schranken gewiesen und mit 7:2 gesiegt.
Philipp Nakoinz brachte 1. FC Guben II in der zwölften Minute in Front. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Severin Falk vor den 90 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für die Gäste erzielte. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. 1. FC Guben II konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Team von Trainer Christian Tzscheppan. Collin Berndt ersetzte Jeremy Schmidt, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Jens Sonntag von BSV Chemie Tschernitz nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Steen Selter blieb in der Kabine, für ihn kam Erik Seifert. Mit dem Tor zum 3:0 steuerte Nakoinz bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (57.). Eine starke Leistung zeigte Colin Paulitz, der sich mit einem Doppelpack für BSV Chemie Tschernitz beim Trainer empfahl (78./81.). Das 4:2 von 1. FC Guben II stellte Dennis Emanuel Diehl sicher (83.). In der Schlussphase nahm Christian Tzscheppan noch einen Doppelwechsel vor. Für Dennis Emanuel Diehl und Willi Fabig kamen Sascha Ehrlichmann und Calvin Adam auf das Feld (84.). In der Nachspielzeit (93.) gelang Paulitz der Anschlusstreffer für BSV Chemie Tschernitz. Ein Debakel, nach dem es zunächst ausgesehen hatte, konnte BSV Chemie Tschernitz noch verhindern. Doch zu etwas Zählbarem kam BSV Chemie Tschernitz am Ende nicht mehr.
BSV Chemie Tschernitz beendet die Saison auf Platz elf – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei BSV Chemie Tschernitz wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 91 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Nun musste sich BSV Chemie Tschernitz schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die acht Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. BSV Chemie Tschernitz ließ in den letzten fünf Spielen einiges vermissen und sicherte sich nur einmal die Maximalausbeute.
Über weite Strecken der Saison zeigte 1. FC Guben II große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Auf den herausragenden Angriff konnte sich 1. FC Guben II verlassen. 106 Tore markierte die Offensivabteilung im Verlauf der Saison. Im gesamten Saisonverlauf holte 1. FC Guben II 19 Siege und vier Remis und musste nur sieben Niederlagen hinnehmen. In den letzten fünf Partien rief 1. FC Guben II konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.