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TEAMBRO-Kreisoberliga: SG Kreinitz – Berbisdorfer SV, 5:1 (2:1), Zeithain
Die SG Kreinitz ließ dem Berbisdorfer SV im letzten Spiel keine Chance und gewann mit 5:1. Damit wurde die SG Kreinitz der Favoritenrolle vollends gerecht. Im Hinspiel hatte das Team von Mike Wachsmann drei Punkte aus Radeburg entführt mit einem 4:1-Sieg.
Ein Doppelpack brachte die Gastgeber in eine komfortable Position: Rene Kögler war gleich zweimal zur Stelle (20./27.). Der Berbisdorfer SV meldete sich mit dem Anschluss zurück. Es war die 37. Spielminute, als Sebastian Rasch vor 233 Zuschauern zur Stelle war. Mit einem Tor Vorsprung für die SG Kreinitz ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Mit dem Tor zum 3:1 steuerte Kögler bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (54.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Mike Wachsmann, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: John Leon Walther und Marvin Georg kamen für Bruno Sander und Lars Kögler ins Spiel (54.). Bei Berbisdorfer SV ging in der 62. Minute der etatmäßige Keeper Michel Hentrich raus, für ihn kam Tim Höntsch. In der 87. Minute legte Georg zum 4:1 zugunsten der SG Kreinitz nach. Die SG Kreinitz baute die Führung in der Nachspielzeit aus, als Toni Schurig in der 94. Minute traf. Schließlich strich die SG Kreinitz die Optimalausbeute gegen den Berbisdorfer SV ein.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für die SG Kreinitz. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Das ausgezeichnete Torverhältnis von 84:42 zeigt, dass es bei der SG Kreinitz in dieser Saison nicht nur in der Offensive funktionierte, sondern auch in der Hintermannschaft. Im gesamten Saisonverlauf holte die SG Kreinitz 17 Siege und zwei Remis und musste nur sieben Niederlagen hinnehmen. Die SG Kreinitz zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte neun Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Der Berbisdorfer SV absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme der Elf von Trainer Dirk Benik auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte der Gast 79 Gegentreffer. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und sechs Unentschieden sind die Aussichten des Berbisdorfer SV alles andere als positiv.