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Sachsenklasse Ost: FSV 1990 Neusalza-Spremberg – FSV Oderwitz 02, 4:0 (2:0), Neusalza-Spremberg
Die Neusalza erreichten zum Saisonabschluss einen deutlichen 4:0-Erfolg gegen die Oderwitz. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel war kein Sieger ermittelt worden. Damals hatten sich die Mannschaften mit 1:1 getrennt.
Die Neusalza erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen vor 155 Zuschauern durch Paul Jockusch bereits nach acht Minuten in Führung. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (45.) schoss Louis Rudolph einen weiteren Treffer für den FSV 1990. Mit der Führung für das Heimteam ging es in die Halbzeitpause. Der FSV Oderwitz 02 stellte in der 54. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Krystof Janu, Dawid Wieckiewicz und Dawid Grittner für Philip Scholz, Chris Kern und Milan Salich auf den Platz. Für das 3:0 des FSV 1990 Neusalza-Spremberg sorgte Marius Riedel, der in Minute 67 zur Stelle war. Rudolph vollendete zum vierten Tagestreffer in der 86. Spielminute. Am Schluss schlugen die Neusalza die Oderwitz vor eigenem Publikum und riefen dabei eine souveräne Leistung ab.
Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg beendet diese erfolgreiche Saison auf dem ersten Tabellenplatz und spielt damit im kommenden Fußballjahr eine Etage höher. Die Elf von André Kohlschütter bestach in dieser Spielzeit mit der treffsichersten Offensive der Sachsenklasse Ost und verbuchte insgesamt 105 Treffer. Auch im letzten Saisonspiel hielten die Neusalza die Konzentration hoch und markierten noch einmal vier Treffer. Niederlagen hatten für den FSV 1990 Neusalza-Spremberg im Saisonverlauf Seltenheitswert. Nur viermal gingen die Neusalza punktlos vom Feld. 24-mal holte man die volle Zählerausbeute, zweimal spielte der FSV 1990 Neusalza-Spremberg unentschieden. Die Neusalza lehren die Gegner schon lange das Fürchten. Zum Saisonabschluss ist der FSV 1990 Neusalza-Spremberg nun schon seit 16 Spielen ungeschlagen.
Über weite Strecken der Saison zeigte der FSV Oderwitz 02 große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Mit einem sehr guten Torverhältnis von 79:51 geht für den FSV eine erfolgreiche Saison zu Ende. Sowohl offensiv als auch defensiv wusste man zu überzeugen. Der Gast weist mit 15 Siegen, sechs Unentschieden und neun Niederlagen eine stolze Bilanz zum Saisonausklang vor. Für das Team von Trainer Fred Wonneberger endet die Spielzeit mit einer langen Durststrecke. So warten die Oderwitz schon seit sechs Spielen auf einen Sieg.