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Erzgebirgssparkassen-Liga: FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach – SV Großrückerswalde, 1:2 (0:2), Drebach
Ein Tor machte den Unterschied im Spiel, das der SV Großrückerswalde mit 2:1 gegen den FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach gewann. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen. Im Hinspiel hatten sich beide Teams torlos voneinander getrennt.
Gregor Zucker brachte die Blüten per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 32. und 36. Minute vollstreckte. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Pause stellte Robert Merkel um und schickte in einem Doppelwechsel Paul Gärtner und Anton Reuter für Jonas Neubert und Kenny Jockschat auf den Rasen. Vor 125 Besuchern gelang Max Weidauer in der 47. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 für den FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach. Robert Merkel wollte die Krokusblüten zu einem Ruck bewegen und so sollten Kenny Schmidt und Martin Horn eingewechselt für Willy Freigang und Toni Pobucky neue Impulse setzen (69.). Obwohl Rückschwall nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schafften es die Blüten zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 2:1.
Der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach beendet die Saison auf Platz acht – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Ein Vorbeikommen an der Hintermannschaft des Heimteams gab es in diesem Fußballjahr nur selten: Lediglich 44 Gegentreffer nahmen die Blüten hin. Der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach steht mit insgesamt elf Siegen, fünf Remis und zehn Niederlagen zum Saisonabschluss recht gut da. Die Blüten ließen in den letzten fünf Spielen einiges vermissen und sicherten sich nur einmal die Maximalausbeute.
Der SV Großrückerswalde holte aus 26 Spielen 33 Zähler und rangiert somit zum Saisonabschluss auf Platz zehn. Probleme hatte das Team von Trainer Björn Schuffenhauer in dieser Saison vor allem im eigenen Angriffsspiel. Gerade einmal 39 geschossene Tore stehen für Rückschwall49 zu Buche. Die Verantwortlichen des Gasts werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal zehn Siege und drei Remis brachte Rückschwall zustande. Demgegenüber stehen satte 13 Niederlagen.