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Sachsenklasse Nord: SV Fortschritt Lunzenau – BSG Chemie Leipzig II, 2:2 (1:1), Lunzenau
Die Zweitvertretung von BSG Chemie Leipzig kam beim Gastspiel in Lunzenau trotz Favoritenrolle nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Der SV Fortschritt Lunzenau erwies sich gegen BSG Chemie Leipzig II als harte Nuss: Mehr als ein Unentschieden sprang für den Favoriten nicht heraus. Das Hinspiel hatte BSG Chemie Leipzig II mit 7:1 gewonnen.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Oliver Saiz sein Team in der 14. Minute. 155 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SV Fortschritt Lunzenau schlägt – bejubelten in der 33. Minute den Treffer von Pascal Müllrich zum 1:1. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Dass der SV Fortschritt Lunzenau in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Jonny Glatz, der in der 72. Minute zur Stelle war. Der Treffer, der Yehor Chyher in der 85. Minute gelang, bescherte seiner Mannschaft kurz vor dem Ende noch den Ausgleich. Bis zum Abpfiff setzte sich keines der beiden Teams durch und so trennten sich der SV Fortschritt Lunzenau und BSG Chemie Leipzig II mit einem Unentschieden.
Kaum einmal wurde die Mannschaft von Coach Tommy Haeder den eigenen Erwartungen in dieser Saison gerecht. Am Ende wusste der SV Fortschritt Lunzenau den Abstieg nicht zu verhindern. Mit dem dürftigen Torverhältnis von 42:72, das die Defizite im Angriff und in der Defensive klar wiedergibt, geht für das Heimteam eine enttäuschende Spielzeit vorüber. Der SV Fortschritt Lunzenau ist in dieser Spielzeit mit einem blauem Auge davongekommen. Die magere Ausbeute von acht Siegen, drei Remis und 19 Pleiten reichte für den Klassenerhalt. Mit der Leistung der letzten Spiele wird der SV Fortschritt Lunzenau so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Vier Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Weder Fisch noch Fleisch: BSG Chemie Leipzig II schließt das Fußballjahr auf Rang acht ab. Was für die Elf von Coach Sebastian Berg bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Elf Siege und sieben Remis stehen zwölf Pleiten gegenüber.