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Sachsenklasse Nord: Radefelder SV 90 – Meißner SV, 4:5 (2:2), Schkeuditz
Der Radefelder SV 90 und der Meißner SV lieferten sich zum Ende der Saison ein spannendes Spiel, das 4:5 endete. Die Ausgangslage sprach für die Domstädter, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften egalisiert und 2:2 remis gespielt.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Richie Mike Melzer mit seinem Treffer vor 77 Zuschauern für die Führung des Meißner SV (6.). Marlon Rezende Emídio Costa sicherte den Radefelder nach elf Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Tom Findeisen mit dem 2:1 für die Domstädter zur Stelle (44.). Anthony Rauhe sicherte dem Radefelder SV 90 den Ausgleich kurz vor dem Pausenpfiff. In der Nachspielzeit stellte Rauhe das 2:2 her (46.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Der Meißner SV drückte aufs Tempo und brachte sich durch Treffer von Scott Spallek (53.), Markus Riedel (60.) und Maximilian Ronicke (64.) auf die Siegerstraße. Durchsetzungsstark zeigten sich die Radefelder, als Dan Torben Schirrmeister (83.) und Moritz Diermann (90.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Andre Salomon nahm mit der Einwechslung von Florian Hartung das Tempo raus, Spallek verließ den Platz (180.). Ein Debakel, nach dem es zunächst ausgesehen hatte, konnte der SV noch verhindern. Doch zu etwas Zählbarem kam der Radefelder SV 90 am Ende nicht mehr.
Mit Rang zehn hat die Elf von Trainer Zaid Al-Sadoon am Ende der Spielzeit eine Position im unteren Mittelfeld inne. Der Angriff der Heimmannschaft kam in dieser Saison nur bedingt zur Entfaltung, was die durchschnittliche Ausbeute von 67 Treffern unter Beweis stellt. Die Radefelder stehen mit insgesamt zwölf Siegen, sieben Remis und elf Niederlagen zum Saisonabschluss recht gut da. Mit der Leistung der letzten Spiele vor dem Saisonende wird der Radefelder SV 90 alles andere als zufrieden sein. Zwei Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Die Domstädter schlossen das Fußballjahr mit einem anständigen fünften Tabellenplatz ab, was Hoffnungen auf eine verheißungsvolle nächste Saison weckt. Die große Offensivqualität der Meißner kam auch im letzten Saisonspiel zum Tragen. Damit schraubten die Gäste das Torekonto abschließend auf insgesamt 80 Treffer hoch.