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LK - 4: FC Stahl Aken – FC Victoria Wittenberg, 6:0 (3:0), Aken (Elbe)
Die Viktoria wurde der eigenen Favoritenstellung bei den Rot-Weißen nicht gerecht und verlor deutlich mit 0:6. Der FC Stahl Aken hat mit dem Sieg über die Viktorianer einen Coup gelandet. Im Hinspiel hatten beide Mannschaften ein spannendes Duell geboten, das der FC Victoria Wittenberg letztendlich mit 4:3 für sich entschieden hatte.
Rumen Rehsack brachte sein Team in der 16. Minute nach vorn. Die Fans der Rot-Weißen unter den 99 Zuschauern durften sich über den Treffer von Lucas Rzeznitzeck aus der 26. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Jawad Zakhel den Vorsprung der Elbekicker auf 3:0 (45.). Das überzeugende Auftreten des Teams von Trainer Daniel Arms fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Mit dem 4:0 durch Jonas Mrachacz schien die Partie bereits in der 56. Minute mit dem Schlusslicht einen sicheren Sieger zu haben. Patrick Belger vollendete zum fünften Tagestreffer in der 66. Spielminute. Sabrou Hakou Abdul Awali besorgte in der Schlussphase schließlich den sechsten Treffer für den FC Stahl Aken (75.). Bei den Gastgebern ging in der 88. Minute der etatmäßige Keeper Paul Knauth raus, für ihn kam Silke Schulz. Letztlich nahmen die Viktorianer im Kellerduell bei den Rot-Weißen eine bittere Niederlage hin und unterlagen mit 6:0.
Mit 96 Gegentreffern stellte der FC Stahl Aken die schlechteste Defensive der Liga. Von diesem Angriff hatten alle Mannschaften der Liga in dieser Spielzeit am wenigsten zu befürchten: Die Rot-Weißen schossen lediglich 38 Tore. Die Bilanz des FC Stahl Aken lässt sich nur mit dem Prädikat „katastrophal“ betiteln. Drei Siege und vier Remis stehen 21 Niederlagen am Saisonende gegenüber. Die Rot-Weißen beenden die Saison mit nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen und sind damit sicher alles andere als zufrieden.
Kurz vor dem Ende des Fußballjahres rangiert der FC Victoria Wittenberg knapp im gesicherten Bereich. Meistens verließ die Mannschaft von Andreas Wappler den Platz als Verlierer, insgesamt 17-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur neun Siege und zwei Unentschieden. Die letzten Auftritte der Gäste waren nicht von Erfolg gekrönt, sodass auch nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen wurde.