Melden von Rechtsverstößen
Bremen-Liga: TS Woltmershausen – SV Hemelingen, 1:3 (0:0), Bremen
Für die Pusdorfer gab es in der Heimpartie gegen SV Hemelingen, an deren Ende eine 1:3-Niederlage stand, nichts zu holen. Auf dem Papier ging SV Hemelingen als Favorit ins Spiel gegen den TS Woltmershausen – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaften lediglich ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Feyhat Tuncel Jerome Albritton und Kerem Sahan vom Feld und brachte Felix Deou Bauhus und Noel Werner ins Spiel. SV Hemelingen ging durch Abdula Genaev in der 58. Minute in Führung. Simon Bernardo wollte die Pusdorfer zu einem Ruck bewegen und so sollten Moaz Sayed Ahmed und Alexander Agyemang eingewechselt für Taha Hamdy und Ryuta Nakamura neue Impulse setzen (59.). Mit Eren Güler und Salem Nouwame nahm Feyhat Tuncel in der 66. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Yusuf Erten und Dean Hannawald. In der 81. Minute verwandelte Diyar Saka einen Elfmeter zum 2:0 für SV Hemelingen. Für das 1:2 des TS Woltmershausen zeichnete Agyemang verantwortlich (88.). Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Victor Valentino Appiah für einen Treffer sorgte (94.). Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Jens Eisenbach stand der Auswärtsdreier für SV Hemelingen. Man hatte sich gegen die Pusdorfer durchgesetzt.
Der TS Woltmershausen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SV Hemelingen – die Pusdorfer bleiben weiter unten drin. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden des TS Woltmershausen liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 18 Gegentreffer fing. Der TSW musste sich nun schon dreimal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da das Heimteam insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
SV Hemelingen nimmt mit der maximalen Ausbeute von zwölf Zählern momentan den zweiten Platz der Tabelle ein. In der Defensive der Gäste griffen die Räder ineinander, sodass SV Hemelingen im bisherigen Saisonverlauf erst zweimal einen Gegentreffer einsteckte.
Gewinnen hatte bei den Pusdorfer zuletzt Seltenheitswert. Der letzte Dreier liegt bereits vier Spiele zurück.
Am nächsten Sonntag (13:30 Uhr) reist der TS Woltmershausen zu TV Eiche Horn, am gleichen Tag begrüßt SV Hemelingen TUS Schwachhausen vor heimischem Publikum.