SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg lässt sich überrumpeln
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Landesklasse West: SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg – FSV Babelsberg 74, 0:17 (0:9), Zossen
FSV Babelsberg 74 demütigte SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg auf dem eigenen Platz mit einem zweistelligen Resultat und trat mit einem 17:0-Sieg die Heimreise an.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 37 Zuschauern bereits flott zur Sache. Arthur Trempler stellte die Führung von FSV Babelsberg 74 her (4.). Elias Damke versenkte die Kugel zum 2:0 für den Gast (19.). Fiete Kropf baute den Vorsprung der Elf von Trainer Tom Rieckhoff in der 23. Minute aus. Mit dem 4:0 durch Paul Wendt schien die Partie bereits in der 26. Minute mit FSV Babelsberg 74 einen sicheren Sieger zu haben. Trempler gelang ein Doppelpack (28./33.), mit dem er das Ergebnis auf 6:0 hochschraubte. In Topform präsentierte sich Wendt, der einen lupenreinen Hattrick markierte (35./37./43.) und SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg einen schweren Schlag versetzte. In der ersten Hälfte lieferte das Schlusslicht eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. Mit dem Tor zum 10:0 steuerte Wendt bereits seinen fünften Treffer an diesem Tag bei (46.). Damke überwand den gegnerischen Schlussmann zum 11:0 für FSV Babelsberg 74 (49.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Tom Rieckhoff, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Niklas Melzer und Obada Khayatah kamen für Trempler und Lukas Drittel ins Spiel (55.). Bei SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg ging in der 55. Minute der etatmäßige Keeper Ben Reinsdorff raus, für ihn kam Malte Höfer. Für das 15:0 und 16:0 war Marius Kosch verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (83./84.). Frederick Wendt gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für FSV Babelsberg 74 (86.). Am Ende ließ FSV Babelsberg 74 kein gutes Haar an der Heimmannschaft und gewann außerordentlich hoch.
Wann bekommt SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen FSV Babelsberg 74 gerät man immer weiter in die Bredouille. Einen klassischen Fehlstart legte das Team von Stefan Schulze hin. Drei Niederlagen in Serie stehen für die Mannschaft zu Buche.
FSV Babelsberg 74 nimmt mit der maximalen Ausbeute von neun Zählern momentan den zweiten Platz der Tabelle ein.
Während SpG Wünsdorf/Mellensee/Sperenberg am nächsten Sonntag (13:00 Uhr) bei Ludwigsfelder FC gastiert, duelliert sich FSV Babelsberg 74 am gleichen Tag mit SpG SV Viktoria Potsdam/Caputher SV 1881.