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Kreisliga Hameln-Pyrmont: TSV Bisperode – SSV Königsförde, 1:9 (0:6), Coppenbrügge
SSV Königsförde stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog dem TSV Bisperode mit einem 9:1-Erfolg das Fell über die Ohren. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: SSV Königsförde wurde der Favoritenrolle gerecht.
Ein Doppelpack brachte die Gäste in eine komfortable Position: Bartosz Palm war gleich zweimal zur Stelle (2./29.). Hasan Yanalak brachte die Elf von Coach Daniel Ivicic in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (34.). Der vierte Streich des Spitzenreiters war Albion Rexha vorbehalten (36.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Daniel Krikunenko, der noch im ersten Durchgang Paul Egly für Jan Utenwiehe brachte (36.). SSV Königsförde baute die Führung aus, indem Dennis Fulek zwei Treffer nachlegte (41./43.). Der TSV Bisperode sah in Durchgang eins kein Land und lag zur Pause unaufholbar zurück. Anstelle von Rexha war nach Wiederbeginn Edon Musliji für SSV Königsförde im Spiel. Philip Vahlpagel erzielte in der 65. Minute den Ehrentreffer für den TSV Bisperode. Für das Heimteam war es ein Tag zum Vergessen. Yanalak (72.), Fulek (86.) und Musliji (89.) machten das Unheil perfekt. Am Ende fuhr SSV Königsförde einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte SSV Königsförde bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man den TSV Bisperode in Grund und Boden spielte.
Der TSV Bisperode muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der TSV Bisperode führt mit zehn Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Die Defensive des TSV Bisperode muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 17-mal war dies der Fall. Der TSV Bisperode verbuchte insgesamt drei Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen von SSV Königsförde stets gesorgt, mehr Tore als SSV Königsförde (30) markierte nämlich niemand in der Kreisliga Hameln-Pyrmont. SSV Königsförde ist noch ungeschlagen. Es stehen mittlerweile fünf Siege und zwei Unentschieden zu Buche. Mit vier Siegen in Folge ist SSV Königsförde so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Am Sonntag muss der TSV Bisperode bei TSV Grohnde ran, zeitgleich wird SSV Königsförde von der SG Flegessen/Süntel in Empfang genommen.