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Landesklasse Staffel 1: SC 1903 Weimar – VfB 1909 Pößneck, 8:2 (5:2), Weimar
Der SC 1903 Weimar kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 8:2-Erfolg davon. Die Ilmstädter ließen keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierten gegen den VfB 1909 Pößneck einen klaren Erfolg.
Die Lindenberg Kicker legten los wie die Feuerwehr und kamen vor 107 Zuschauern durch Frederik Windhauer in der zweiten Minute zum Führungstreffer. Das Heimteam machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Florian Giebel (10.). In der 17. Minute erzielte Tobias Hölzer das 1:2 für den VfB 1909 Pößneck. Max Diener versenkte die Kugel zum 3:1 (18.). Tyson Ratajczak verkürzte für den VfB 1909 Pößneck später in der 26. Minute auf 2:3. Für die Vorentscheidung waren Adrian Hanselmann (29.) und Giebel (34.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. Der VfB 1909 Pößneck ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung des SC 1903 Weimar. Mit einem Wechsel – Rene Frank kam für Tom Jäger – startete der VfB 1909 Pößneck in Durchgang zwei. Danny Heberlein-Meinicke schickte Moritz Franz aufs Feld. Jonah Dietrich blieb in der Kabine. Diener gelang ein Doppelpack (58./66.), mit dem er das Ergebnis auf 7:2 hochschraubte. Julius Müller überwand den gegnerischen Schlussmann zum 8:2 für die Lindenberg Kicker (72.). Schlussendlich setzte sich der SC 1903 Weimar mit acht Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Nach fünf absolvierten Spielen stockten die Lindenberg Kicker ihr Punktekonto bereits auf zwölf Zähler auf und halten damit einen starken zweiten Platz. Erfolgsgarant des SC 1903 Weimar ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 21 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Vier Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz der Lindenberg Kicker.
Wann bekommen die Gäste die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den SC 1903 Weimar gerät der VfB 1909 Pößneck immer weiter in die Bredouille. Auf eine sattelfeste Defensive kann der VfB 1909 Pößneck bislang noch nicht bauen. Die bereits 15 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Veit Wohlfahrt den Hebel ansetzen muss. Mit nun schon drei Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten des VfB 1909 Pößneck alles andere als positiv. Nur einmal ging der VfB 1909 Pößneck in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Nächster Prüfstein für die Lindenberg Kicker ist auf gegnerischer Anlage die Zweitvertretung von ZFC Meuselwitz (Samstag, 15:00 Uhr). Der VfB 1909 Pößneck misst sich am gleichen Tag mit BSG Wismut Gera.