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Bezirksliga Lüneburg 1: FSG Südkreis – TSV Bardowick, 1:10 (0:6), Schnega
Auch wenn die Verhältnisse vor dem Spiel klar waren, überraschte das deutliche Ergebnis. Am Ende hatte der TSV Bardowick den FSG Südkreis mit 10:1 überrannt. Der TSV ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch.
Bardowick erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Tim Kathmann traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Robin Meyer glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für den Gast (14./23.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Patrick Harlfinger, der noch im ersten Durchgang Justin Wittvogel für Mohamed Errouchani brachte (30.). Leon-Birk Lübberstedt (42.), Lucas Kaufmann (44.) und Deniz Öker (45.) schraubten das Ergebnis weiter auf 6:0 in die Höhe. Die Partie war für den FSG Südkreis bereits zur Pause gelaufen. Ausdruck der gegnerischen Dominanz war ein schier unüberwindbarer Rückstand. Zum Seitenwechsel ersetzte Richardt Henning Schmidt von TSV Bardowick seinen Teamkameraden Marvin Neumann. Anstelle von Jonathan-Felix Schrader war nach Wiederbeginn Bernhard von Gottberg für den FSG Südkreis im Spiel. Sebastian Bannehr erzielte in der 51. Minute den Ehrentreffer für die Heimmannschaft. Kathmann überwand den gegnerischen Schlussmann zum 7:1 für den TSV (57.). Für das 8:1 und 9:1 war Lennart Holzhütter verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (65./79.). In der 74. Minute stellte Patrick Harlfinger um und schickte in einem Doppelwechsel Christoph Tuschick und Marius Laugsch für Juri-Jonas Behn und Sascha Ahrens auf den Rasen. Meyer gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den TSV Bardowick (85.). Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters Tim Schlenker ). Das Team von Trainer Malte Bösch ließ dabei keine Gelegenheit aus, den FSG Südkreis vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
Mit 23 Gegentreffern hat der FSG Südkreis schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur vier Tore. Das heißt, der FSG Südkreis musste durchschnittlich 3,83 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Abwehrprobleme des FSG Südkreis bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Dem FSG Südkreis muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Bezirksliga Lüneburg 1 markierte weniger Treffer als der FSG Südkreis. Sechs Spiele und noch kein Sieg: Der FSG Südkreis wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis.
Durch die drei Punkte gegen den FSG Südkreis verbesserte sich der TSV auf Platz drei. Die Angriffsreihe des TSV Bardowick lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 26 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nur einmal gab sich der TSV Bardowick bisher geschlagen. Seit fünf Begegnungen hat der TSV das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Am Sonntag muss der FSG Südkreis bei SV Wendisch Evern ran, zeitgleich wird der TSV Bardowick von FC Heidetal in Empfang genommen.