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Kreisliga B3 Herren: SG Welper – TSV Witten, 0:5 (0:3), Hattingen
Der TSV Witten stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog der SG Welper mit einem 5:0-Erfolg das Fell über die Ohren. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der Türkische SC wurde der Favoritenrolle gerecht.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag Witten bereits in Front. Diyar Cigerli markierte in der zweiten Minute die Führung. Für Leon Schmidt war der Einsatz nach vier Minuten vorbei. Für ihn wurde Vugar Baghirov eingewechselt. Ein frühes Ende hatte das Spiel für Chahid Hriouil von TSV Witten, der in der zwölften Minute vom Platz musste und von Batuhan Aksu ersetzt wurde. Bereits in der 15. Minute erhöhte Aksu den Vorsprung des Gasts. Für ruhige Verhältnisse sorgte Simon Kissmann, als er das 3:0 für die Mannschaft von Coach Denis Sapina besorgte (17.). Der Türkische SC konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei TSV Witten. Berat Parlak ersetzte Alan Almousa, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für den Türkische SC in die Pause. Das 4:0 für den TSV Witten stellte Aksu sicher. In der 65. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Seyfi Yasar stellte schließlich in der 90. Minute den 5:0-Sieg für den Türkische SC sicher. Am Ende fuhr der Türkische SC einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte der TSV Witten bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man die SG in Grund und Boden spielte.
Mit 29 Gegentreffern hat die SG Welper schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Das heißt, Welper musste durchschnittlich 4,83 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den TSV Witten – die SG bleibt weiter unten drin. In dieser Saison sammelten die Gastgeber bisher einen Sieg und kassierten fünf Niederlagen.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich der TSV Witten beim Sieg gegen das Team von Coach Andre Knaut verlassen, und auch tabellarisch sieht es für den Türkische SC weiter verheißungsvoll aus. Vier Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des TSV Witten.
Am kommenden Sonntag trifft die SG auf die Zweitvertretung von TuS Heven 09, der Türkische SC spielt am selben Tag gegen Hammerthaler SV.