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LOTTO-Landesliga Nord: SSV Havelwinkel Warnau – SV Arminia Magdeburg, 6:2 (3:1), Havelberg
Der SV Arminia Magdeburg blieb gegen den SSV Havelwinkel Warnau chancenlos und kassierte eine herbe 2:6-Klatsche. Auf dem Papier gingen die Warnauer als Favorit ins Spiel gegen die Grün-Roten – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Benjamin Hättasch von SV Arminia Magdeburg, der in der 15. Minute vom Platz musste und von Ermal Reka ersetzt wurde. 93 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SSV Havelwinkel Warnau schlägt – bejubelten in der 17. Minute den Treffer von Ricardo Hain zum 1:0. Für das 2:0 des SSV zeichnete Tom Hilgenfeld verantwortlich (33.). Das Team von Trainer Tim Stawecki musste den Treffer von Oskar Tyll zum 1:2 hinnehmen (36.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff (44.) baute Stefan Heinrich die Führung der Gastgeber aus. Mit der Führung für die Warnauer ging es in die Kabine. Der SSV Havelwinkel Warnau konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei den Warnauer. Dominik Bradburn ersetzte Janik Jeckstadt, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Jakob Schoendube (53.), Finn Knuth (63.) und Felix Matthäus (84.), die weitere Treffer für den SSV Havelwinkel Warnau folgen ließen. Jacob Schmitt, der von der Bank für David Assner kam, sollte für neue Impulse bei den Grün-Roten sorgen (59.). In der 72. Minute stellte Robert Hoppe um und schickte in einem Doppelwechsel Niklas Paul Heine und Tim Alexander Krieger für Matti Hanso und Dominic Sieding auf den Rasen. Schmitt beförderte das Leder zum 2:6 des SV Arminia Magdeburg in die Maschen (87.). Am Schluss schlugen die Warnauer die Arminen vor eigenem Publikum und riefen dabei eine souveräne Leistung ab.
Bei SSV Havelwinkel Warnau präsentierte sich die Abwehr angesichts 13 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (16). Die Warnauer reklamieren mit diesem Sieg einen Sprung in der Tabelle für sich. Der SSV Havelwinkel Warnau rangiert zu diesem frühen Saisonzeitpunkt nun auf dem vierten Platz. Drei Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des SSV Havelwinkel Warnau.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei den Grün-Roten. Die mittlerweile 18 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Die Abwehrprobleme der Gäste bleiben akut, sodass der SV Arminia Magdeburg weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Mit nun schon drei Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten der Grün-Roten alles andere als positiv. Der SV Arminia Magdeburg verliert weiter an Boden und bleibt auch im dritten Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn.
Nächster Prüfstein für die Warnauer ist die TSG Grün-Weiß Möser I auf gegnerischer Anlage (Samstag, 15:00). Die Grün-Roten messen sich zur selben Zeit mit dem FSV Grün-Weiß Ilsenburg.