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Kreisliga A2: FC Lindenberg – TSV Ratzenried, 0:6 (0:2), Lindenberg i. Allgäu
Der TSV Ratzenried brannte am Sonntag in Lindenberg i. Allgäu ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 6:0. Die Gäste ließen keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierten gegen den FC Lindenberg einen klaren Erfolg.
Eine starke Leistung zeigte Dennis Marc Mihaljevic, der sich mit einem Doppelpack für den TSV Ratzenried beim Trainer empfahl (27./38.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Der TSV Ratzenried konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Elf von Coach Jens Köbach; Luis Möhrle. Tom Steidle ersetzte Marvin Ebenhoch, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Bei FC Lindenberg kam zu Beginn der zweiten Hälfte Niclas Wucher für Niklas Kahl in die Partie. Mit dem 3:0 durch Petar Sarusic schien die Partie bereits in der 55. Minute mit dem TSV Ratzenried einen sicheren Sieger zu haben. Mit dem 4:0 von Jonas Brauchle für den TSV Ratzenried war das Spiel eigentlich schon entschieden (59.). Mihaljevic schraubte das Ergebnis in der 65. Minute mit dem 5:0 für den TSV Ratzenried in die Höhe. Sarusic vollendete zum sechsten Tagestreffer in der 75. Spielminute. Der TSV Ratzenried überrannte den FC Lindenberg förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
Wann finden die Gastgeber die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen den TSV Ratzenried setzte es eine neuerliche Pleite, womit der FC Lindenberg im Klassement weiter abrutschte. Die Offensive des FC Lindenberg zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – ein geschossener Treffer stellt den schlechtesten Ligawert dar.
Der Sieg über den FC Lindenberg, bei dem man ohne Gegentreffer blieb, lässt den TSV Ratzenried von Höherem träumen. Der TSV Ratzenried verbuchte insgesamt drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen.
Mehr als drei Tore pro Spiel musste der FC Lindenberg im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: der TSV Ratzenried kassierte insgesamt gerade einmal anderthalb Gegentreffer pro Begegnung.
Kommende Woche tritt der FC Lindenberg bei der SpVgg Lindau I an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt der TSV Ratzenried Heimrecht gegen TSV Oberreitnau.