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KOL Friedberg: SV Ober-Mörlen – SV Nieder-Wöllstadt, 3:4 (2:2), Ober-Mörlen
SV Ober-Mörlen und der SV Nieder-Wöllstadt boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 3:4. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Erkan Goek sein Team in der 18. Minute. Patrick Koester glich nur wenig später für den SV Nieder-Wöllstadt aus (24.). Nach nur 25 Minuten verließ Philipp Nickel von SV Ober-Mörlen das Feld, Sebastian Greb kam in die Partie. Eine Minute später ging das Heimteam durch den zweiten Treffer von Goek in Führung. Die Elf von Andre Micelotta zeigte plötzlich einen Leistungseinbruch, den der SV Nieder-Wöllstadt eiskalt ausnutzte. Koester (47./68.) und Mika Hertz (64.) brachten in dieser Phase dreimal den Ball im gegnerischen Tor unter und drehten die Partie auf 4:2. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Es folgte der Anschlusstreffer für SV Ober-Mörlen – bereits der dritte für Goek. Nun stand es nur noch 3:4 (88.). Am Schluss siegte der SV Nieder-Wöllstadt gegen SV Ober-Mörlen.
SV Ober-Mörlen stellt die anfälligste Defensive der KOL Friedberg und hat bereits 35 Gegentreffer kassiert. Nach elf absolvierten Begegnungen nimmt SV Ober-Mörlen den siebten Platz in der Tabelle ein. Die Stärke von SV Ober-Mörlen liegt in der Offensive – mit insgesamt 32 erzielten Treffern.
Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte der SV Nieder-Wöllstadt im Klassement nach vorne und belegt jetzt den neunten Tabellenplatz.
Der Gast ist in dieser Saison immer noch ungeschlagen. Die Bilanz lautet drei Siege und fünf Unentschieden.
Für SV Ober-Mörlen geht es am Sonntag zu Hause gegen den SV Steinfurth weiter. Der SV Nieder-Wöllstadt erwartet am Freitag die FSG Burg-Gräfenrode.