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Bezirksliga Braunschweig 1: WSV Wendschott – SV Gifhorn, 0:4 (0:1), Wolfsburg
Der SV stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog dem WSV Wendschott mit einem 4:0-Erfolg das Fell über die Ohren. An den Kräfteverhältnissen kamen am Ende keine Zweifel auf. Der SV Gifhorn löste die Pflichtaufgabe mit Bravour.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag Gifhorn bereits in Front. Maurice Kutz markierte in der dritten Minute die Führung. Für Wayne Rudt war der Einsatz nach 15 Minuten vorbei. Für ihn wurde Nico Ahrens eingewechselt. Mit der knappen Führung des SV pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Sebastian Wagner-Reyes machte in der 50. Minute das 2:0 der Gäste perfekt. Mit dem 3:0 durch Ahrens schien die Partie bereits in der 60. Minute mit der Mannschaft von Lars Ebeling einen sicheren Sieger zu haben. Mit einem Doppelwechsel wollte der WSV Wendschott frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Giuseppe Millemaci Onur Demir und Hamza Alsarakbi für Gzim Mustafa und Giuliano Angelo Spano auf den Platz (65.). Norman Poguntke legte in der 73. Minute zum 4:0 für den SV Gifhorn nach. Gleich drei Wechsel nahm der Tabellenprimus in der 78. Minute vor. Carlos Borhani, Dennis Bauer und Wagner-Reyes verließen das Feld für Panagiotis Giannikoglou, Mika Gehring und Mathes Hashagen. Die 0:4-Heimniederlage des WSV Wendschott war Realität, als Referee Mehdi Yildiz die Partie letztendlich abpfiff.
Mit 27 Gegentreffern hat der Gastgeber schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur drei Tore. Das heißt, der WSV Wendschott musste durchschnittlich 3,86 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Der WSV Wendschott befindet sich derzeit im Tabellenkeller.
Der SV konnte sich gegen den WSV Wendschott auf eine sattelfeste Defensive verlassen und mischt in der Tabelle weiter um die besten Plätze mit. Die Offensive des SV Gifhorn in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der WSV Wendschott war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 28-mal schlugen die Angreifer des SV in dieser Spielzeit zu. Nur einmal gab sich der SV Gifhorn bisher geschlagen.
Kommende Woche tritt der WSV Wendschott bei SV Westerbeck an (Sonntag, 15:00 Uhr), parallel genießt der SV Heimrecht gegen den VfR Wilsche-Neubokel.