SV Lok Glauchau-Niederlungwitz nimmt drei Punkte mit nach Hause
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Westsachsenliga: SG 48 Schönfels – SV Lok Glauchau-Niederlungwitz, 2:3 (1:3), Lichtentanne
Mit einer 2:3-Niederlage hat die SG 48 Schönfels auch das fünfte Saisonspiel verloren und somit einen klassischen Fehlstart hingelegt. SV Lok Glauchau-Niederlungwitz wurde der Favoritenrolle somit gerecht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 35 Zuschauern bereits flott zur Sache. Alex Algeer stellte die Führung der SG 48 Schönfels her (3.). Markus Benker sicherte SV Lok Glauchau-Niederlungwitz nach 17 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Mit einem schnellen Doppelpack (29./32.) zum 3:1 schockte Leopold Wagner die SG 48 Schönfels. Mit einem Wechsel – Arian Henschel kam für Eric Schlosser – startete die Elf von Trainer Enrico Wiesner in Durchgang zwei. Weitere Tore gelangen bis zur Halbzeit keinem der Teams und so ging es mit einem unveränderten Stand in die Kabine. Das 2:3 der SG 48 Schönfels stellte Nico Mokk sicher (74.). Obwohl SV Lok Glauchau-Niederlungwitz nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es die SG 48 Schönfels zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 3:2.
Die SG 48 Schönfels muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Das Schlusslicht ist das einzige Team in der Liga, das bisher ohne Punkt in der Tabelle dasteht. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des Gastgebers ist deutlich zu hoch. 20 Gegentreffer – kein Team der Westsachsenliga fing sich bislang mehr Tore ein.
SV Lok Glauchau-Niederlungwitz macht mit diesem Sieg einen großen Satz in der Tabelle und steht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt nun auf Rang acht. In dieser Saison sammelte das Team von Trainer Pierre Zschille bisher zwei Siege und kassierte drei Niederlagen.
Die SG 48 Schönfels stellt sich am Sonntag (15:00 Uhr) bei TSV Crossen vor, einen Tag vorher und zur selben Zeit empfängt SV Lok Glauchau-Niederlungwitz SV Hartenstein - Zschocken.