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MARX Städter Kreisoberliga: BSC Rapid Chemnitz – Postsportverein, 1:8 (0:3), Chemnitz
Der Postsportverein feierte am Sonntag in Chemnitz einen 8:1-Kantersieg. Die Überraschung blieb aus: Gegen den Postsportverein kassierte der BSC Rapid Chemnitz eine deutliche Niederlage.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Daniel Fudel den Postsportverein vor 45 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Für das 2:0 des Gasts zeichnete Benjamin Demmler verantwortlich (34.). Noch in der Nachspielzeit des ersten Durchlaufs lenkte Patrick Keßler dann das Leder ins eigene Tor (46.). Der tonangebende Stil des Postsportverein spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Mit einem Wechsel – Julian Richter kam für Robert Wagner – startete Rapid in Durchgang zwei. Mit dem 4:0 durch Justin Schreiter schien die Partie bereits in der 52. Minute mit dem Postsportverein einen sicheren Sieger zu haben. Fabian Schmutzler erzielte in der 54. Minute den Ehrentreffer für den BSC Rapid Chemnitz. In der 60. Minute stellte Heiko Prautzsch um und schickte in einem Doppelwechsel Kevin Wageizew und Tim Richter für Schmutzler und Philipp Koch auf den Rasen. Mit weiteren Toren von Marcel Ahner (66.), Demmler (70.) und Robert Löwenberg (84.) stellte der Postsportverein den Stand von 7:1 her. Mit Schreiter und Marco Lenz nahm Kevin Kaufmann in der 66. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Steve Grube und Ben König. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Ahner für einen Treffer sorgte (92.). Mit dem Spielende fuhr der Spitzenreiter einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für Rapid klar, dass gegen den Postsportverein heute kein Kraut gewachsen war.
Nach fünf bestrittenen Begegnungen ist der BSC Rapid Chemnitz Letzter der MARX Städter Kreisoberliga. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden der Rapidler liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 25 Gegentreffer fing.
Die errungenen drei Zähler gingen für den Postsportverein einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Die Verteidigung des Postsportverein wusste bisher überaus zu überzeugen und wurde erst fünfmal bezwungen. Der Postsportverein weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von vier Erfolgen, einer Punkteteilung und keiner einzigen Niederlage vor.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse von Rapid. Nach der Niederlage gegen den Postsportverein ist der BSC Rapid Chemnitz aktuell das defensivschwächste Team der MARX Städter Kreisoberliga.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist Rapid zu FSV Grün-Weiß Klaffenbach, am gleichen Tag begrüßt der Postsportverein Athletic Sonnenberg vor heimischem Publikum.