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Bezirksliga Hannover Staffel 3: VfL Bückeburg – SV Gehrden, 13:0 (5:0), Bückeburg
Auch wenn die Verhältnisse vor dem Spiel klar waren, überraschte das deutliche Ergebnis. Am Ende hatte der VfL Bückeburg den SV Gehrden mit 13:0 überrannt. Der VfL Bückeburg hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte das Heimteam alle davon und die Partie erfolgreich beendet.
In Topform präsentierte sich Alexander Bremer, der einen lupenreinen Hattrick markierte (8./19./22.) und dem SV einen schweren Schlag versetzte. Der VfL Bückeburg baute die Führung aus, indem Bastian Evers zwei Treffer nachlegte (30./40.). Angesichts der desolaten Vorstellung des SV Gehrden in der ersten Hälfte ging es mit einem überragenden Vorsprung für den VfL Bückeburg in die Pause. Bremer überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:0 für den VfL Bückeburg (50.). Der siebte Streich des Teams von Trainer Steffen Führing war Alexander Kummert vorbehalten (56.). Gleich drei Wechsel nahm der VfL Bückeburg in der 63. Minute vor. Marcel Buchholz, Christian Paul Schwier und Fynn Marzinowski verließen das Feld für Kieron Pöhler, Noah-Mattis Bartke und Dominik Weiß. Nach den Treffern von Evers (77.) und Weiß (84.) setzte Marlo Keller (87.) den Schlusspunkt für den VfL Bückeburg. In der 82. Minute änderte Steffen Führing das Personal und brachte Mika Carl Kellermeier und Lennon Blaha mit einem Doppelwechsel für Julian Steierberg und Bremer auf den Platz. Mit dem Abpfiff dieser 90 Minuten dürfte das Selbstbewusstsein des SV am Boden liegen. Der VfL Bückeburg fuhr schlussendlich einen Kantersieg ein.
Durch den nie gefährdeten Sieg gegen den SV Gehrden festigte der VfL Bückeburg den zweiten Tabellenplatz. Mit nur elf Gegentoren hat der VfL Bückeburg die beste Defensive der Bezirksliga Hannover Staffel 3. Die Saison des VfL Bückeburg verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von sechs Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. In den letzten fünf Partien rief der VfL Bückeburg konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.
Mit 58 Gegentreffern hat der SV schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur vier Tore. Das heißt, Gehrden musste durchschnittlich 6,44 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Neben dem Gast gibt es nur noch ein weiteres Team, das in der Liga ohne Punkte in der Tabelle dasteht.
Am nächsten Sonntag reist der VfL Bückeburg zu SV Ihme-Roloven, zeitgleich empfängt der SV Gehrden den FC Hevesen.