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Kreisliga Ost: SV Lichterfelde – SV Waldhof Spechthausen, 14:2 (4:0), Schorfheide
Einen furiosen 14:2-Heimsieg fuhr SV Lichterfelde gegen SV Waldhof Spechthausen ein.
SV Lichterfelde legte los wie die Feuerwehr und kam vor 87 Zuschauern durch Jeffrey Temma in der zweiten Minute zum Führungstreffer. In der zwölften Minute verwandelte Philipp Neumann dann einen Elfmeter für die Gastgeber zum 2:0. Darryl Vogler musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für ihn spielte Bastian Heider weiter. In der 22. Minute erhöhte Christian Kuhn durch einen Elfmeter auf 3:0 für SV Lichterfelde. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Roland Klatt, der noch im ersten Durchgang Till Woller für Khussein Umaev brachte (34.). Noch vor der Halbzeit legte Temma seinen zweiten Treffer nach (42.). Zur Halbzeit blickte SV Lichterfelde auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Martin Fuhrmann (48.) und Temma (57.) schossen weitere Treffer für die Mannschaft von Trainer Jano Beierlein, während Theodor Hinz (59.) das 7:0 markierte. Mit einem Doppelwechsel holte Jano Beierlein Luca Goerlich und Fuhrmann vom Feld und brachte Simon Müller und Martin Kühn ins Spiel (55.). Ahmed-Rami Kassem versenkte den Ball in der 64. Minute im Netz von SV Lichterfelde. Mit zwei schnellen Treffern von Temma (65.) und Kühn (71.) machte SV Lichterfelde deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Mit dem Treffer zum 2:9 in der 72. Minute machte Kassem zwar seinen Doppelpack perfekt – der Rückstand zu SV Lichterfelde war jedoch weiterhin gewaltig. Temma vollendete zum zwölften Tagestreffer in der 75. Spielminute. Roman Kühn überwand den gegnerischen Schlussmann zum 11:2 für SV Lichterfelde (77.). Mit dem Abpfiff dieser 90 Minuten dürfte das Selbstbewusstsein von SV Waldhof Spechthausen am Boden liegen. SV Lichterfelde fuhr schlussendlich einen Kantersieg ein.
Bei SV Lichterfelde präsentierte sich die Abwehr angesichts zehn Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (20). SV Lichterfelde macht mit diesem Sieg einen großen Satz in der Tabelle und steht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt nun auf Rang vier. In dieser Saison sammelte SV Lichterfelde bisher zwei Siege und kassierte zwei Niederlagen.
In der Defensivabteilung von SV Waldhof Spechthausen knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. 6:34 – das Torverhältnis des Gasts spricht eine mehr als deutliche Sprache. Einen klassischen Fehlstart legte der Tabellenletzte hin. Vier Niederlagen in Serie stehen für die Mannschaft zu Buche.
SV Lichterfelde tritt kommenden Sonntag, um 15:00 Uhr, bei SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde III an. Bereits einen Tag vorher reist SV Waldhof Spechthausen zu Zweitvertretung von FSV Schorfheide Joachimsthal.