Remis in letzter Minute: Pönitz in der Nachspielzeit erfolgreich
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Mittelsachsenklasse - Staffel 2: Zuger SV – SV Mulda 1879, 2:2 (2:1), Freiberg
Der SV Mulda 1879 kam beim Gastspiel in Freiberg trotz Favoritenrolle nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Zuger SV zog sich gegen den SV Mulda 1879 achtbar aus der Affäre und erzielte gegen den Favoriten einen Punktgewinn.
Vor 85 Zuschauern ging der SV Mulda 1879 in Front: Dominik Pönitz war vom Punkt erfolgreich. Julien Seifert ließ sich in der 30. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:1 für Zuger SV. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schoss Marcel Seydel den Führungstreffer für die Gastgeber. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung der Elf von Stefan Seidel bestehen. In der Pause stellte der SV Mulda 1879 personell um: Per Doppelwechsel kamen Leopold Stebel und Jim Sobainsky auf den Platz und ersetzten Marco Göhler und Jakob Kretzschmar. Mit einem Wechsel – Max Schliemann kam für Robin Fritzsche – startete Zuger SV in Durchgang zwei. Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als Pönitz für den SV Mulda 1879 zum 2:2 traf (96.). Schließlich gingen Zuger SV und der SV Mulda 1879 mit einer Punkteteilung auseinander.
Zuger SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Durch den Teilerfolg verbesserte sich Zuger SV im Klassement auf Platz elf. Die bisherige Saisonbilanz von Zuger SV bleibt mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Pleiten schwach.
Bei SV Mulda 1879 präsentierte sich die Abwehr angesichts zehn Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (14). Ein Punkt reichte den Gästen, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun neun Punkten steht die Mannschaft von Sebastian Kraut auf Platz vier. Der SV Mulda 1879 verbuchte insgesamt zwei Siege, drei Remis und eine Niederlage.
Der SV Mulda 1879 baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Das nächste Mal gefordert ist Zuger SV am 11.10.2026 (15:00 Uhr): Während man zu FSV Motor Brand-Erbisdorf reist, begrüßt der SV Mulda 1879 auf heimischer Anlage gleichzeitig BSC Freiberg 2.