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Verbandsliga St. 1: ESV Lok Erfurt – SV Jena-Zwätzen, 3:2 (1:1), Erfurt
Mit einer 2:3-Niederlage hat SV Jena-Zwätzen auch das vierte Saisonspiel verloren und somit einen klassischen Fehlstart hingelegt. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag ESV Lok Erfurt bereits in Front. Amir Hossein Abbasi markierte in der zweiten Minute die Führung. Paul Arp sicherte SV Jena-Zwätzen den Ausgleich kurz vor dem Pausenpfiff. In der Nachspielzeit stellte Arp das 1:1 her (46.). Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Zum Seitenwechsel ersetzte Johan Radziej von SV Jena-Zwätzen seinen Teamkameraden Jamie Ian Höpfner. In Durchgang zwei lief Bruno Sedlacek anstelle von Max Hollbach für ESV Lok Erfurt auf. Gleich drei Wechsel nahm das Team von Trainer Mirko Spangenberg in der 70. Minute vor. Marlon Büntig, Richard Spangenberg und Arthur Blumbach verließen das Feld für Ben Keil, Julian Schimpke und Leon Söllner. Dass SV Jena-Zwätzen in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Luke Frießleben, der in der 81. Minute zur Stelle war. Die Elf von Constantin Lepadatu schaffte es nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit (93.) traf Max Müller zum Ausgleich für ESV Lok Erfurt. Zum spielentscheidenden Akteur avancierte Schimpke, der mit seinem Treffer in der 94. Minute die späte Führung von ESV Lok Erfurt sicherstellte. Der Gastgeber stellte SV Jena-Zwätzen ein Bein: Das Schlusslicht musste sich trotz numerischer Überlegenheit geschlagen geben.
ESV Lok Erfurt muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als fünf Gegentreffer pro Spiel. ESV Lok Erfurt schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 21 Gegentore verdauen musste. Für ESV Lok Erfurt steht nun der erste Sieg in dieser Saison zu Buche, nachdem die Bilanz vorher ein Remis und zwei Niederlagen aufwies.
Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von SV Jena-Zwätzen ist deutlich zu hoch. 27 Gegentreffer – kein Team der Verbandsliga St. 1 fing sich bislang mehr Tore ein.
Die drei Punkte brachten für ESV Lok Erfurt keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Wann findet SV Jena-Zwätzen die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen ESV Lok Erfurt setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte.
Vor heimischem Publikum trifft ESV Lok Erfurt am nächsten Sonntag auf FC Thüringen Jena, während SV Jena-Zwätzen am selben Tag SG FC Borntal Erfurt in Empfang nimmt.