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Frauen Kreisoberliga: SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar – PSV Röbel-Müritz, 7:6 (1:4), Insel Poel
Nachdem PSV Röbel-Müritz bereits scheinbar uneinholbar in Front gelegen hatte, vollbrachte SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar noch eine fulminante Aufholjagd und setzte sich mit 7:6 durch. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus.
Ilka Ihrke traf früh und machte mit seinem Doppelpack den Traumstart von PSV Röbel-Müritz perfekt (4./6.). Ein frühes Ende hatte das Spiel für Lena Thomassek von SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar, die in der fünften Minute vom Platz musste und von Milla Trede ersetzt wurde. Für Leslie Hartmann war der Einsatz nach sechs Minuten vorbei. Für sie wurde Lea-Sophie Heiner eingewechselt. Sabine Franziska Meinert überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für PSV Röbel-Müritz (12.). Ihrke vollendete zum vierten Tagestreffer in der 14. Spielminute. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Carsten Broschwitz, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Antje Kupfer und Kara Chantal Fuchs kamen für Heiner und Maren Junghänel ins Spiel (18.). Ehe der Schiedsrichter Steffen Maibaum die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Jette Mulsow zum 1:4 zugunsten von SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar (32.). Zur Halbzeit blickte PSV Röbel-Müritz auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Angelina Voß schraubte das Ergebnis in der 51. Minute mit dem 5:2 für den Gast in die Höhe. Das muntere Toreschießen vor 35 Zuschauern fand mit dem Treffer von Mulsow zum 2:4 in der 51. Minute seine Fortsetzung. Der sechste Streich von PSV Röbel-Müritz war Voß vorbehalten (57.). In der 57. Minute brachte Fina-Joline Kalz das Netz für SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar zum Zappeln. Die Mannschaft von Coach Patricia Settgast fand zurück ins Spiel und das mit einem Paukenschlag. Johanna Mews (59.), Franziska Zuther (64./71.) und Mulsow (68.) trafen und drehten die Partie auf 7:6. PSV Röbel-Müritz war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Das Heimteam machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem sechsten Platz. Für SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar steht nun der erste Sieg in dieser Saison zu Buche, nachdem die Bilanz vorher ein Remis und zwei Niederlagen aufwies.
In der Tabelle liegt PSV Röbel-Müritz nach der Pleite weiter auf dem dritten Rang. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen von PSV Röbel-Müritz stets gesorgt, mehr Tore als PSV Röbel-Müritz (37) markierte nämlich niemand in der Frauen Kreisoberliga.
Nächster Prüfstein für SG Poeler SV 1923/SV Schiffahrt u. Hafen Wismar ist Gostorfer SV (11.10.2026, 11:00 Uhr). PSV Röbel-Müritz misst sich am selben Tag mit SG 03 Ludwigslust / Grabow/FC Rastow (14:00 Uhr).