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Kreisliga Frauen: FSV Lok Eberswalde – SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde, 17:0 (10:0), Eberswalde
Einen furiosen 17:0-Heimsieg fuhr FSV Lok Eberswalde gegen SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde ein. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Lena-Michelle Muggelberg mit ihrem Treffer vor 25 Zuschauern für die Führung von FSV Lok Eberswalde (4.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Francis Wrobel schnürte einen Doppelpack (6./11.), sodass die Mannschaft von Trainer Reka Biacsi fortan mit 3:0 führte. In Topform präsentierte sich Muggelberg, die einen lupenreinen Hattrick markierte (14./15./17.) und SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde einen schweren Schlag versetzte. Daniela Herold musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für sie spielte Lara Drescher weiter. Nach nur 18 Minuten verließ Amalia Marie Günther von FSV Lok Eberswalde das Feld, Angelique Thierbach kam in die Partie. Für das 7:0 und 8:0 war Thierbach verantwortlich. Die Akteurin traf gleich zweimal ins Schwarze (30./33.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Alexander Hill, der noch im ersten Durchgang Kristin Amberg für Stefanie Hill brachte (32.). Nina Schrader (34.), Wrobel (39.) und Muggelberg (42.) schraubten das Ergebnis weiter auf 11:0 in die Höhe. In der ersten Hälfte lieferte SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. Mit weiteren Toren von Muggelberg (47.), Anika Schneidenbach (54.) und Schrader (71.) stellte FSV Lok Eberswalde den Stand von 14:0 her. Reka Biacsi überwand die gegnerische Schlussfrau zum 15:0 für den Tabellenprimus (73.). Das 16:0 für den Gastgeber stellte Reka Biacsi sicher. In der 74. Minute traf sie zum zweiten Mal während der Partie. Muggelberg besorgte in der Schlussphase schließlich den 17. Treffer für FSV Lok Eberswalde (77.). Mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen Jannes Tübergen fuhr FSV Lok Eberswalde einen exorbitant hohen Sieg ein und SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde trat mit einer 0:17-Abfuhr die Heimreise an.
FSV Lok Eberswalde ist mit zehn Punkten aus vier Partien gut in die Saison gestartet. Die Offensive von FSV Lok Eberswalde in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 29-mal schlugen die Angreiferinnen von FSV Lok Eberswalde in dieser Spielzeit zu. FSV Lok Eberswalde bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat FSV Lok Eberswalde drei Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde ist deutlich zu hoch. 55 Gegentreffer – kein Team der Kreisliga Frauen fing sich bislang mehr Tore ein.
Nach der klaren Niederlage gegen FSV Lok Eberswalde ist SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde weiter das defensivschwächste Team der Kreisliga Frauen.
FSV Lok Eberswalde gibt am Sonntag seine Visitenkarte bei MSV 1919 Neuruppin ab. Für SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde geht es schon am Sonntag weiter, wenn man die Reserve von FSV Forst Borgsdorf empfängt.