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Landesliga Nord: Germania Wernigerode – SC 1919 Heudeber, 4:5 (2:1), Wernigerode
Germania Wernigerode und SC 1919 Heudeber lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 4:5 endete. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.
Für das erste Tor sorgte Joelle Puschmann. In der 15. Minute traf die Spielerin von SC 1919 Heudeber ins Schwarze. Bei Germania Wernigerode kam Sarah Aschenbach für Luca Marie Doege ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (18.). Mit einem schnellen Doppelpack (22./26.) zum 2:1 schockte Vanessa Oels SC 1919 Heudeber und drehte das Spiel. Mit Sophie Wollheim und Puschmann nahm Robert Aberspach in der 26. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Sylvia Aberspach und Leonie Klamroth. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte der Unparteiische Felix Irrgang die Akteurinnen in die Pause. Miriam Seeliger besorgte vor 57 Zuschauern das 2:2 für SC 1919 Heudeber. Lea Sophie Kurzbach brachte Germania Wernigerode per Doppelschlag ins Hintertreffen, als sie in der 51. und 60. Minute vollstreckte. Aschenbach verkürzte für die Heimmannschaft später in der 69. Minute auf 3:4. Das 5:3 für SC 1919 Heudeber stellte Seeliger sicher. In der 79. Minute traf sie zum zweiten Mal während der Partie. Mit dem zweiten Treffer von Aschenbach rückte Germania Wernigerode wieder ein wenig an SC 1919 Heudeber heran (88.). Am Ende verbuchte SC 1919 Heudeber gegen Germania Wernigerode die maximale Punkteausbeute.
Germania Wernigerode muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Verteidigung des Teams von Marc Brandt stimmt es ganz und gar nicht: 13 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen.
Die Offensive von SC 1919 Heudeber in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch Germania Wernigerode war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 17-mal schlugen die Angreiferinnen von SC 1919 Heudeber in dieser Spielzeit zu. SC 1919 Heudeber setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon zwei Siege auf dem Konto.
Im Tableau hatte der Sieg von SC 1919 Heudeber keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz drei. Wann findet Germania Wernigerode die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen SC 1919 Heudeber setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutschte.
Als Nächstes erwartet beide Mannschaften eine längere Spielpause. Am 11.10.2026 bestreitet Germania Wernigerode das nächste Spiel bei VfB Ottersleben e.V. SC 1919 Heudeber gastiert am selben Tag bei SV Eintracht 1919 Walsleben e.V.