Melden von Rechtsverstößen
Landesliga Lüneburg: MTV Treubund Lüneburg – SV Lindwedel-Hope, 0:4 (0:2), Lüneburg
Einen klaren Sieger gab es in der Partie des MTV Treubund Lüneburg gegen den SV Lindwedel-Hope in Lüneburg, die 0:4 endete. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SV Lindwedel-Hope heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Ein Doppelpack brachte den SV in eine komfortable Position: Rodi Hezo war gleich zweimal zur Stelle (13./21.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Felix Beck Luis Kreidt und Nick Hauke vom Feld und brachte Niclas Stelter und Maximiliano Gustavo Van Dijk ins Spiel. Mit Mika Pich und Wilken Schaper nahm Dennis Yeboah in der 69. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Louis Spitzer und Franz Hellwig. Hezo legte in der 73. Minute zum 3:0 für den SV Lindwedel-Hope nach. Xelat Atalan besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für Lindwedel-Hope (75.). Letztlich fuhr der Gast einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.
Der MTV Treubund Lüneburg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Durch diese Niederlage fiel das Heimteam in die Abstiegszone auf Platz 13. Die formschwache Abwehr, die bis dato 26 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden des MTV Treubund Lüneburg in dieser Saison. Mit nun schon fünf Niederlagen, aber nur zwei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des MTV Treubund Lüneburg alles andere als positiv. Die Lage des MTV Treubund Lüneburg bleibt angespannt. Gegen den SV musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich der SV beim Sieg gegen den MTV Treubund Lüneburg verlassen, und auch tabellarisch sieht es für den SV Lindwedel-Hope weiter verheißungsvoll aus. Vier Siege, drei Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme des SV Lindwedel-Hope bei. Der SV ist seit drei Spielen unbezwungen.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der MTV Treubund Lüneburg zu VSK Osterholz-Scharmbeck, gleichzeitig begrüßt der SV Lindwedel-Hope den TuS Harsefeld auf heimischer Anlage.