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Kreisliga A2: TSV Rudersberg – SV Spiegelberg, 9:0 (5:0), Rudersberg
Der TSV Rudersberg kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 9:0-Erfolg davon. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TSV Rudersberg heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Fabian Keinath mit den Treffern (14./20./30.) zum 3:0 für den TSV Rudersberg. Artur Siegle (40.) und Keinath (42.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung der Elf von Trainer Mario Palomba. In Durchgang eins war SV Spiegelberg komplett von der Rolle und schaute zur Pause auf einen wahrhaft deprimierenden Rückstand. Mit einem Wechsel – Esmail Dannoun kam für Andrii Doskach – startete die Mannschaft von Trainer Walter Maurer in Durchgang zwei. Zum Seitenwechsel ersetzte Hannes Ehmann von TSV Rudersberg seinen Teamkameraden Leo Anusic. Keinath (60.), Milo Elia Greiner (82.) und Patrick Keinath (86.) bauten die komfortable Führung der Heimmannschaft weiter aus. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Mario Palomba, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Greiner und Dogukan Taflan kamen für Louis-Mick Hoffmann und Noah Solazzo ins Spiel (60.). Walter Maurer wollte SV Spiegelberg zu einem Ruck bewegen und so sollten Tim Kurz und Erick Pereira Dantas eingewechselt für Almouayadbellah Mahmoud und Lukas Köhler neue Impulse setzen (72.). Fabian Keinath führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 9:0 war er schon das sechste Mal an diesem Tag erfolgreich (90.). Schließlich war das Schützenfest für den TSV Rudersberg beendet und SV Spiegelberg gnadenlos vorgeführt.
Der TSV Rudersberg machte im Klassement Boden gut und steht nun auf Rang acht. Zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme des TSV Rudersberg bei.
SV Spiegelberg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den TSV Rudersberg – SV Spiegelberg bleibt weiter unten drin. Die Ausbeute der Offensive ist bei SV Spiegelberg verbesserungswürdig, was man an den erst sieben geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. In dieser Saison sammelte SV Spiegelberg bisher einen Sieg und kassierte fünf Niederlagen. Die Situation von SV Spiegelberg ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den TSV Rudersberg handelte man sich bereits die dritte Niederlage am Stück ein.
Während der TSV Rudersberg am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei FV Sulzbach/Murr gastiert, duelliert sich SV Spiegelberg zeitgleich mit der Reserve von SG Oppenweiler.