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Bezirksliga Staffel 02: SC Halle – TuS Leopoldshöhe, 8:1 (5:1), Halle (Westf.)
SC Halle kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 8:1-Erfolg davon. Die Heimmannschaft ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen den TuS Leopoldshöhe einen klaren Erfolg.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 130 Zuschauern bereits flott zur Sache. Jan Paul Gora stellte die Führung von SC Halle her (4.). Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Kadian Liam Sensing schnürte einen Doppelpack (7./19.), sodass die Mannschaft von Trainer Dennis Schmidt fortan mit 3:0 führte. Spielstark zeigte sich SC Halle, als Gora (21.) und Sensing (25.) innerhalb weniger Minuten für die Vorentscheidung sorgten. Tim Witte verkürzte für den TuS später in der 37. Minute auf 1:5. Nach dem souveränen Auftreten von SC Halle überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Jan Ploeger von TuS Leopoldshöhe nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Maginot Steve Njopang Sime blieb in der Kabine, für ihn kam Dadwar Sabri Ali. Anstelle von Felix Stabenow war nach Wiederbeginn Paul Valentin Lienekampf für Leopoldshöhe im Spiel. SC Halle konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SC Halle. Felix Schael ersetzte Lasse Biermann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. SC Halle stellte in der 62. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Ashkan Hashemi, Koray Karaca und Enes Erdem für Max Ernst, Bastian Stöbener und Sensing auf den Platz. Für den TuS war es ein Tag zum Vergessen. Erdem (83.), Karaca (84.) und Gora (87.) machten das Unheil perfekt. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Andre Pecher fuhr SC Halle einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der SC Halle auf den elften Rang kletterte. SC Halle bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, ein Unentschieden und vier Pleiten. SC Halle erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
In der Defensivabteilung des TuS Leopoldshöhe knirscht es gewaltig, weshalb der Gast weiter im Schlamassel steckt. In der Defensive drückt der Schuh bei TuS, was in den 37 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Mit nun schon fünf Niederlagen, aber nur einem Sieg und zwei Unentschieden sind die Aussichten des TuS Leopoldshöhe alles andere als positiv. Die Situation des TuS ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen SC Halle handelte man sich bereits die dritte Niederlage am Stück ein.
SC Halle tritt am Freitag, den 02.10.2026, um 19:15 Uhr, bei SV Spexard an. Zwei Tage später (15:00 Uhr) empfängt der TuS Leopoldshöhe den SW Sende.