Remis in letzter Minute: TuSG Ritterhude in der Nachspielzeit erfolgreich
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Bezirksliga Lüneburg 3: SV Lilienthal-Falkenberg – TuSG Ritterhude, 3:3 (0:2), Lilienthal
Der SV Lilienthal-Falkenberg und die TuSG Ritterhude lieferten sich ein spannendes Spiel, das 3:3 endete. Wer vor dem Anpfiff ein Match auf Augenhöhe erwartet hatte, fühlte sich durch den Ausgang der Partie bestätigt.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Petje Radtke von SV, der in der elften Minute vom Platz musste und von Simon Förstner ersetzt wurde. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Dominik Meinert sein Team in der 13. Minute. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Keanu Marks das 2:0 nach (40.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Die TuSG Ritterhude konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Mannschaft von Coach Timo Schneider. Hilko Christian Kaum ersetzte Marius Marowski, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Marco Miesner von SV Lilienthal-Falkenberg nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Luca Maximilian Grün blieb in der Kabine, für ihn kam Jules-Bertrand Bingana. In der 50. Minute brachte Linus Grün den Ball im Netz der TuSG Ritterhude unter. In der 69. Minute gelang dem SV, was zur Pause in weiter Ferne war: der Ausgleichstreffer durch Geoffrey Aartsma. Der Treffer zum 3:2 sicherte Lilienthal-Falkenberg nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Linus Grün in diesem Spiel (89.). Für die TuSG Ritterhude reichte es noch zum Last-Minute-Ausgleich, weil Chris Hybsz den Ball in der Nachspielzeit zum 3:3 über die Linie schob (94.) Der Gast ließ nach dem Wiederanpfiff stark nach und so erkämpfte sich der SV Lilienthal-Falkenberg noch ein Unentschieden.
Der SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Heimteams bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des SV Lilienthal-Falkenberg ist deutlich zu hoch. 35 Gegentreffer – kein Team der Bezirksliga Lüneburg 3 fing sich bislang mehr Tore ein.
Die TuSG Ritterhude bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. In der Verteidigung der TuSG Ritterhude stimmt es ganz und gar nicht: 27 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen.
Am kommenden Freitag trifft der SV Lilienthal-Falkenberg auf den TV Oyten, die TuSG Ritterhude spielt tags darauf gegen den TSV Dörverden.