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Rheinlandliga Herren: TuS Kirchberg – FSV Trier-Tarforst, 3:3 (1:2), Kirchberg (Hunsrück)
Die Rot-Blauen war als Siegesanwärter bei der Elf vom Wasserturm angetreten, musste sich jedoch mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben. Die Wetten standen zwar zugunsten des FSV Trier-Tarforst. Der Favorit heimste die Lorbeeren aber nicht ein.
Benedikt Hubertus Decker versenkte vor 160 Zuschauern einen Elfmeter im Netz und besorgte so die 1:0-Führung für die Tarforster. Luca Quint machte in der 24. Minute das 2:0 der Elf von Trainer Moritz Hannappel perfekt. Ehe der Referee Frederic Lotzer die Akteure zur Pause bat, erzielte Tim Müller aufseiten des TuS Kirchberg das 1:2 (44.). Zur Pause wusste die Rot-Blauen eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Zum Seitenwechsel ersetzte Linus Merling von den Gästen seinen Teamkameraden Quint. Selim Denguezli schickte Jannik Auler aufs Feld. Süleyman Özer blieb in der Kabine. Leon Schmid erhöhte den Vorsprung des FSV Trier-Tarforst nach 49 Minuten auf 3:1. Das 2:3 der Elf vom Wasserturm bejubelte Louis Wilki (57.). In der 61. Minute stellte Moritz Hannappel um und schickte in einem Doppelwechsel Phil Scheuring und Felix Stüber für Pascal Probst und Neil Müller-Adams auf den Rasen. Nico Wilki glich nur wenig später für den TuS Kirchberg aus (63.). Obwohl die Kirchberger mehr als die Hälfte des Spiels in Unterzahl bestritten, erkämpfte man sich ein 3:3-Unentschieden.
Das Heimteam muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen die Rot-Blauen – die Elf vom Wasserturm bleibt weiter unten drin. Die Defensive des TuS Kirchberg muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 29-mal war dies der Fall. Einen Sieg, ein Remis und sieben Niederlagen hat die Elf vom Wasserturm momentan auf dem Konto. Seit sechs Spielen wartet der TuS Kirchberg schon auf einen dreifachen Punktgewinn.
Der FSV Trier-Tarforst bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz sechs. Vier Siege, vier Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme der Rot-Blauen bei. Der FSV Trier-Tarforst erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien acht Zähler.
Kommende Woche tritt die Elf vom Wasserturm bei TuS Mosella Schweich an (Sonntag, 14:30 Uhr), bereits zwei Tage vorher genießt die Rot-Blauen Heimrecht gegen den FC Bitburg.