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KLC Limb-Weilb Gr.1: Werschauer SV – TUS Löhnberg, 1:10 (1:3), Brechen
Werschauer SV ging vor heimischem Publikum gegen TUS Löhnberg krachend unter und kassierte eine schmachvolle 1:10-Pleite. TUS Löhnberg war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Ismail Ege Karakaya brachte sein Team in der zehnten Minute nach vorn. Svetoslav Zdravkov versenkte die Kugel zum 2:0 für TUS Löhnberg (21.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Oktay Türkoglu, der noch im ersten Durchgang Jannik Hammer für Denis Türkoglu brachte (23.). Diyar Ince war es, der in der 30. Minute das Spielgerät im Tor von TUS Löhnberg unterbrachte. Karakaya schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (37.). Die Hintermannschaft von Werschauer SV ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Anstelle von Robie Boubouh war nach Wiederbeginn Sergej Dishlanyan für TUS Löhnberg im Spiel. In Topform präsentierte sich Zdravkov, der einen lupenreinen Hattrick markierte (47./70./73.) und Werschauer SV einen schweren Schlag versetzte. Mit dem Tor zum 7:1 steuerte Svetoslav Zdravkov bereits seinen fünften Treffer an diesem Tag bei (75.). Mit den Treffern zum 10:1 (77./81./86.) sicherte Karakaya TUS Löhnberg nicht nur den Sieg, sondern machte auch seinen Hattrick perfekt. Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters Harald Mersdorf. Die Mannschaft von Trainer George Ciobanu ließ dabei keine Gelegenheit aus, Werschauer SV vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
Wann bekommt der Gastgeber die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen TUS Löhnberg gerät Werschauer SV immer weiter in die Bredouille. Die formschwache Abwehr, die bis dato 37 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von Werschauer SV in dieser Saison. Werschauer SV musste sich nun schon siebenmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Werschauer SV insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
TUS Löhnberg hat nach dem souveränen Erfolg über Werschauer SV weiter die vierte Tabellenposition inne. Die Offensivabteilung von TUS Löhnberg funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 33-mal zu. Der Gast sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf sechs summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und zwei Niederlagen dazu.
Am nächsten Sonntag (15:15 Uhr) reist Werschauer SV zu TSV Steeden, gleichzeitig begrüßt TUS Löhnberg VFR 19 Limburg auf heimischer Anlage.