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Kreisliga B, Gruppe 2: SV Emmerich-Vrasselt II – RSV Praest, 1:6 (1:4), Emmerich am Rhein
Der RSV Praest erteilte der Reserve von SV Emmerich-Vrasselt eine Lehrstunde: 6:1 hieß es am Ende für den RSV Praest. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur RSV Praest heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Marvin Beikirch den RSV Praest vor 200 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Bereits in der elften Minute erhöhte Justin Ising den Vorsprung der Gäste. Lars Verbücheln brachte die Mannschaft von Trainer Marcel Wolters in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (16.). Alexander Blös überwand den gegnerischen Schlussmann zum 4:0 für den RSV Praest (29.). Louis Valentin van Alst traf zum 1:4 zugunsten von SV Emmerich-Vrasselt II (36.). Der Gastgeber rettete sich mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeitpause. Bastian Wirtz von SV Emmerich-Vrasselt II nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Jens Wunder blieb in der Kabine, für ihn kam Oliver Derksen. Jannis Papageorgion (68.) und Ising (72.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung des RSV Praest. In der Schlussphase nahm Bastian Wirtz noch einen Doppelwechsel vor. Für Marco Hülkenberg und Benjamin Jesche kamen Jannik Peters und Tom Giesbers auf das Feld (81.). Chris Hempel pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der RSV Praest bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
SV Emmerich-Vrasselt II muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den RSV Praest – SV Emmerich-Vrasselt II bleibt weiter unten drin. SV Emmerich-Vrasselt II musste sich nun schon dreimal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SV Emmerich-Vrasselt II insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Der geringen Aussagekraft der aktuellen Tabelle zum Trotz steht der RSV Praest nach diesem Erfolg auf Platz fünf. Die Offensivabteilung des RSV Praest funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 23-mal zu. Vier Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz des RSV Praest. Der RSV Praest ist seit drei Spielen unbezwungen.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist SV Emmerich-Vrasselt II zu SuS Isselburg, tags zuvor begrüßt der RSV Praest SV Blau-Weiß Bienen vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 16:00 Uhr.