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KLB Odenwald: SV Lützel-Wiebelsbach II – TSV Bullau, 7:2 (2:2), Lützelbach
Die Reserve von SV Lützel-Wiebelsbach befindet sich nach dem klaren 7:2-Sieg beim Kellerduell gegen TSV Bullau im Auftrieb. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte SV Lützel-Wiebelsbach II den maximalen Ertrag.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag die Mannschaft von Trainer Luca Olt bereits in Front. Cem Ikiz markierte in der fünften Minute die Führung. Die Gastgeber machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Alpay Ince (6.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. In der Halbzeitpause änderte Rüdiger Boin das Personal und brachte Stefan Lehmann und Pascal Etzel mit einem Doppelwechsel für Luis Stegmüller und Jan Merkel auf den Platz. Zum Seitenwechsel ersetzte Boris Knust von SV Lützel-Wiebelsbach II seinen Teamkameraden Sebastian Amend. Das 3:0 für SV Lützel-Wiebelsbach II stellte Ikiz sicher. In der 50. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Berkay Istek sorgte mit einem lupenreinen Hattrick für das 6:0 (54./54./56.) aus der Perspektive von SV Lützel-Wiebelsbach II. Ikiz legte in der 60. Minute zum 7:0 für SV Lützel-Wiebelsbach II nach. Eine starke Leistung zeigte Philipp Ihrig, der sich mit einem Doppelpack für TSV Bullau beim Trainer empfahl (67./90.). Im Endeffekt kassierte der Tabellenletzte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf eine schmerzliche Niederlage.
SV Lützel-Wiebelsbach II schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 34 Gegentore verdauen musste.
Mit 65 Toren fing sich TSV Bullau die meisten Gegentore in der KLB Odenwald ein.
Die Defensivleistung der Gäste lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SV Lützel-Wiebelsbach II offenbarte TSV Bullau eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. In diesem Sechs-Punkte-Spiel war die Freude des einen das Leid des anderen. Während SV Lützel-Wiebelsbach II sich aus der Abstiegszone verabschiedete und auf Platz zwölf kletterte, fiel TSV Bullau in den roten Bereich auf den 16. Rang. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein. Mit vier von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat SV Lützel-Wiebelsbach II noch Luft nach oben.
Am Sonntag muss SV Lützel-Wiebelsbach II bei VFR Würzberg ran, zeitgleich wird TSV Bullau von Türkspor Beerfelden in Empfang genommen.