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Landskron Oberlausitzliga: LSV Friedersdorf – TSG Lawalde, 3:5 (2:4), Markersdorf
Mit einem 5:3-Erfolg im Gepäck ging es für die TSG Lawalde vom Auswärtsmatch bei LSV Friedersdorf in Richtung Heimat. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die TSG Lawalde wurde der Favoritenrolle gerecht.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 143 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Roy Jahnel war es, der in der ersten Minute zur Stelle war. In der 17. Minute verwandelte Eric Huber einen Elfmeter zum 2:0 für die TSG Lawalde. Przemyslaw Fehring-Rytel ließ sich in der 21. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:2 für den LSV Friedersdorf. Christoph Süselbeck versenkte die Kugel zum 3:1 für die TSG Lawalde (29.). Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeitpause war, besorgte Jan Strauß auf Seiten des LSV Friedersdorf das 2:3 (44.). Noch vor der Halbzeit legte Huber seinen zweiten Treffer nach (45.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Pause stellte Silvio Halke um und schickte in einem Doppelwechsel Justin Born und Jack Maschewski für Jahnel und Laurin Egea-Gimenez auf den Rasen. Anstelle von Thomas Siegert war nach Wiederbeginn Dominik Schubert-Biehain für den LSV Friedersdorf im Spiel. Es folgte der Anschlusstreffer für die Mannschaft von Felix Jonas – bereits der zweite für Fehring-Rytel. Nun stand es nur noch 3:4 (57.). Maschewski witterte seine Chance und schoss den Ball zum 5:3 für die TSG Lawalde ein (79.). Nico Kowal beendete das Spiel und damit schlug der Gast den LSV Friedersdorf auswärts mit 5:3.
Der LSV Friedersdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Auch wenn die Saison noch jung ist: Der Blick auf die Tabelle ist für die Heimmannschaft wenig erfreulich. Nach der Niederlage rangiert der LSV Friedersdorf nur noch auf Platz zwölf. Die Defensive des LSV Friedersdorf muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 20-mal war dies der Fall. Der LSV Friedersdorf musste sich nun schon dreimal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der LSV Friedersdorf insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nur einmal ging der LSV Friedersdorf in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Der geringen Aussagekraft der aktuellen Tabelle zum Trotz steht die TSG Lawalde nach diesem Erfolg auf Platz zwei. Die Offensivabteilung der TSG Lawalde funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 22-mal zu. Die TSG Lawalde bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat die TSG Lawalde vier Siege und ein Unentschieden auf dem Konto. In den letzten fünf Spielen ließ sich die TSG Lawalde selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.
Als Nächstes steht für den LSV Friedersdorf eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag (15:00 Uhr) geht es gegen den SC Großschweidnitz-Löbau. Die TSG Lawalde empfängt parallel Seer Wölfe F.C.