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Kreisliga B: FSV Pivitsheide – SF Berlebeck-Heiligenkirchen, 5:4 (1:3), Detmold
Nach der Auswärtspartie gegen FSV Pivitsheide stand die SF Berlebeck-Heiligenkirchen mit leeren Händen da. FSV Pivitsheide gewann 5:4. Die SF waren als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung.
Berlebeck-Heiligenkirchen erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Levi Von Hagen traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Adrian Jankauskas schoss für das Team von Jurij Vojan in der 23. Minute das zweite Tor. Durch die Einwechslung von Liridon Kiki, der für Leon Wedderwille kam, sollte ein Ruck durch FSV Pivitsheide gehen (30.). Durch einen Elfmeter von Josh Hilmert kam die Elf von Coach Haustein Robin noch einmal ran (35.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Von Hagen seinen zweiten Treffer nachlegte (41.). Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei den Gästen. Luca Sandmann ersetzte Neil Schwaß, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Die Hintermannschaft von FSV Pivitsheide ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Mit zwei schnellen Treffern von Jason Tissen (50.) und Kiki (54.) machten die Gastgeber deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Dass die SF in der Schlussphase auf den Sieg hofften, war das Verdienst von Jan Kuhnert, der in der 76. Minute zur Stelle war. Für die SF Berlebeck-Heiligenkirchen nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Jan Kemmler drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (85./90.) und sicherte FSV Pivitsheide einen Last-Minute-Sieg. Die SF ließen nach dem Wiederanpfiff stark nach und boten FSV Pivitsheide nicht mehr Paroli, sodass das Polster der ersten Halbzeit nicht einmal für ein Unentschieden reichte.
FSV Pivitsheide beißt sich in der Aufstiegszone fest. Die Offensivabteilung von FSV Pivitsheide funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 36-mal zu. Sieben Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz von FSV Pivitsheide.
In der Tabelle liegt die SF Berlebeck-Heiligenkirchen nach der Pleite weiter auf dem 13. Rang. Die Stärke der SF liegt in der Offensive – mit insgesamt 26 erzielten Treffern. Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die SF insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen können, sind die Aussichten ziemlich düster.
Mit vier Siegen in Folge ist FSV Pivitsheide so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Als Nächstes steht für FSV Pivitsheide eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:00 Uhr) geht es gegen die Zweitvertretung von SV Diestelbruch-Mosebeck. Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen empfängt parallel den SuS Pivitsheide.