Sieben Partien ohne Sieg: TV Fredeburg setzt Negativtrend fort
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Bezirksliga Staffel 04: SSV Meschede – TV Fredeburg, 6:4 (3:2), Meschede
Der SSV Meschede holte die Big Points im Kellerduell gegen den TV Fredeburg durch einen 6:4-Sieg. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich der SSV die Nase vorn.
Meschede erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 100 Zuschauern durch Maik Gukenheimer bereits nach sechs Minuten in Führung. Der TV hatte sich schnell wieder gesammelt und erzielte in Person von Philipp Strasburger den Ausgleich (9.). Andre Siepe war es, der in der elften Minute das Spielgerät im Tor des SSV Meschede unterbrachte. Das Team von Trainer Frank Holzmann zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Safak Üstenci (21.) und Gukenheimer (27.) mit ihren Treffern das Spiel. In der Zeit bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, es blieb bei der Führung für den Tabellenletzten. Dominik Goncalves Faneca schoss die Kugel zum 4:2 für das Heimteam über die Linie (49.). In der 67. Minute stellte der SSV personell um: Per Doppelwechsel kamen Mehmet Kahya und Engin Can Kocatürk auf den Platz und ersetzten Goncalves Faneca und Üstenci. Mit dem zweiten Treffer von Strasburger rückte der TV Fredeburg wieder ein wenig an den SSV Meschede heran (72.). Das 5:3 für den SSV stellte Gukenheimer sicher. In der 75. Minute traf er zum dritten Mal während der Partie. In der Nachspielzeit lenkte Fisnik Ramadanaj dann das Leder ins eigene Tor (91.). Phil Luca Beule setzte noch einen drauf und schoss einen weiteren Treffer für den SSV Meschede kurz vor dem Abpfiff (94.). Letztlich konnte sich der TV Fredeburg nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen den SSV bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Der SSV Meschede muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Für den SSV ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden des SSV Meschede liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 33 Gegentreffer fing.
Wann bekommt Fredeburg die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den SSV gerät der TV Fredeburg immer weiter in die Bredouille. Auf eine sattelfeste Defensive kann der TV bislang noch nicht bauen. Die bereits 31 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Matthias Kauke den Hebel ansetzen muss. Die schmerzliche Phase des Gasts dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Sonntag das Feld als Verlierer.
Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher einen Sieg ein.
Vor heimischem Publikum trifft der SSV Meschede am nächsten Sonntag auf den VfL Bad Berleburg, während der TV Fredeburg am selben Tag den SV Oberschledorn/Grafschaft in Empfang nimmt.