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Landskron Oberlausitzliga: FSV Kemnitz – ESV Lok Zittau, 5:1 (1:1), Bernstadt a. d. Eigen
Mit einer 1:5-Niederlage hat ESV Lok Zittau auch das fünfte Saisonspiel verloren und somit einen klassischen Fehlstart hingelegt. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der FSV Kemnitz wurde der Favoritenrolle gerecht.
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Tony Hertrampf sein Team in der zwölften Minute. Noch bevor der erste Durchgang abgelaufen war, traf Richard Renger vor 120 Zuschauern ins Netz. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. Andreas Heim schickte Felix Mestenhauser aufs Feld. Max Wünsche blieb in der Kabine. Bei FSV Kemnitz kam zu Beginn der zweiten Hälfte Leon Brinkmann für Simon WEckwerth in die Partie. Der FSV Kemnitz markierte das 2:1 (60.). Marek Heinke verwandelte in der 62. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des FSV Kemnitz auf 3:1 aus. Wenig später kamen Eric Däblitz und Leon Buttig per Doppelwechsel für Emil Schäfer und Hertrampf auf Seiten von ESV Lok Zittau ins Match (63.). Wenige Minuten später holte Marko Schäfer Robert Rönsch vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Hans Angermann (68.). In der 75. Minute legte Max Tempel zum 4:1 zugunsten des FSV Kemnitz nach. Mit Max Tempel und Renger nahm Marko Schäfer in der 76. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Eric Anders und Franz Schneider. Andreas Heim wollte ESV Lok Zittau zu einem Ruck bewegen und so sollten Paul Pretke und Janko Siegert eingewechselt für Maximilian Frerich und Phillip Neumann neue Impulse setzen (78.). Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Angermann für einen Treffer sorgte (93.). Letztlich feierte der FSV Kemnitz gegen ESV Lok Zittau nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Der FSV Kemnitz reklamiert mit diesem Sieg einen Sprung in der Tabelle für sich. Das Heimteam rangiert zu diesem frühen Saisonzeitpunkt nun auf dem sechsten Platz. Zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen hat der FSV Kemnitz derzeit auf dem Konto.
ESV Lok Zittau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme der Gäste bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Offensive von ESV Lok Zittau strahlte insgesamt zu wenig Gefahr aus, sodass ESV Lok Zittau bis jetzt erst sieben Treffer erzielte.
Kommende Woche tritt der FSV Kemnitz bei FV Eintracht Niesky 2. an (Freitag, 19:30 Uhr), zwei Tage später genießt ESV Lok Zittau Heimrecht gegen den VfB Zittau.