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Westfalenliga Herren Staffel 2: SG Finnentrop/Bamenohl – SV Vestia Disteln (Sonntag, 15:30 Uhr)
Am Sonntag geht es für Vestia zu einem Gegner, dem zuletzt vieles gelang: Seit fünf Partien ist die SG Finnentrop/Bamenohl nun ohne Niederlage. Die Finnentroper kamen zuletzt gegen die BSV Schüren zu einem 2:2-Unentschieden. Letzte Woche gewann der SV Vestia Disteln gegen den Holzwickeder Sport Club mit 3:2. Damit liegen die Roten mit 13 Punkten jetzt im Tabellenmittelfeld.
Mit 18 Punkten auf der Habenseite steht die SG Finnentrop/Bamenohl derzeit auf dem zweiten Rang. 26 Tore – mehr Treffer als die Bueraner erzielte kein anderes Team der Westfalenliga Herren Staffel 2. Die Elf von Jonas Ermes weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von fünf Erfolgen, drei Punkteteilungen und einer Niederlage vor. Das Heimteam erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien elf Zähler.
Mehr als Platz acht ist für die Roten gerade nicht drin. Die Mannschaft von Coach Thomas Gerner musste schon 24 Gegentreffer hinnehmen. Nur zwei Mannschaften kassierten mehr Tore. Nach neun ausgetragenen Partien ist das Abschneiden des Gasts insgesamt durchschnittlich: vier Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Sieben Zähler aus den letzten fünf Begegnungen stellen eine vernünftige Ausbeute für den SV Vestia Disteln dar.
Die Spielzeit der Roten war bislang von großer Defensivnot geprägt. Kann der SV Vestia Disteln den Schalter ausgerechnet im nächsten Spiel umlegen, zählen die Finnentroper doch zu den torgefährlichsten Mannschaften der Liga?
Die Roten sind gewillt, dem Favoriten in die Suppe zu spucken. Die letzten Ergebnisse stärkten definitiv das Selbstbewusstsein.